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Citrix und Intel arbeiten gemeinsam an Xen-Virtualisierung

Virtualisierung soll auf Desktopcomputer gelangen

Gemeinsam mit Intel arbeitet Citrix an einem neuen Client-Hypervisor, der auf normalen Desktop-PCs und Notebooks laufen soll. Die Project Independence getaufte Arbeit setzt auf den Citrix XenDesktop als Basis, soll jedoch weg vom gehosteten Desktop gehen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

XenDesktop ist ein Virtual-Desktop-Infrastructure-System (VDI). Das heißt, Windows-Desktops liegen auf einem Server im Rechenzentrum und werden über das Netzwerk an die Clients ausgeliefert. Mit Project Independence wollen Citrix und Intel nun zusammen einen Hypervisor für Rechner mit Intels vPro-Technik entwickeln. Hypervisor, die direkt auf dem Client laufen, sollen die Kosten für die Verwaltung der Desktops senken.

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Im Grunde handelt es sich dabei um einen sogenannten Bare-Metal-Hypervisor auf Xen-Basis. Dieser läuft also direkt auf der Hardware und soll dabei auf Intels Virtualisierungstechniken optimiert sein. Der Desktop wird dann weiterhin vom Server auf den Client übertragen, so dass er auch weiter zentralisiert verwaltet werden kann. Auf dem Client läuft er dann in einer isolierten virtuellen Maschine, was für zusätzliche Sicherheit sorgen soll. Auch bei Sicherheit und Management soll der Hypervisor von vPro profitieren.

Der Unterschied zum klassischen VDI-Ansatz: Da die virtuelle Maschine komplett übertragen und zwischengespeichert wird und die Software direkt auf dem Client ausgeführt wird, kann die Hardware voll ausgereizt werden. Das Ergebnis soll nach Vorstellung von Citrix und Intel eine höhere Leistung sein. Ferner lässt sich so auch hardwarebeschleunigte Grafik nutzen und Notebooknutzer müssen nicht zwangsläufig mit einem Netzwerk verbunden sein, um in ihrer virtuellen Umgebung zu arbeiten. Letzteres gibt es jedoch auch jetzt schon als Ansatz. Dabei wird die virtuelle Maschine bei der nächsten Netzwerkverbindung einfach wieder mit dem Server synchronisiert.

Der Hypervisor soll laut Citrix sowohl zum Installieren auf vorhandener Hardware zur Verfügung stehen als auch in einer Embedded-Variante, die direkt in Notebooks und Desktops ausgeliefert werden kann. Project Independence inklusive des Hypervisors soll in der zweiten Jahreshälfte 2009 veröffentlicht werden. Project Independence soll noch weitere Komponenten umfassen, für die Citrix teilweise mit anderen Partner wie Microsoft zusammenarbeitet.



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Nick Eman 03. Feb 2009

Ich verstehe nicht warum sich snafu so im Ton vergreift. Ich wäre vorsichtig über andere...

cdjm 21. Jan 2009

Okay... Ich hab immer gelesen, dass VT-d eine Voraussetzung für PCI-Passthrough sein...


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