Abo
  • Services:

Wissenschaftler entwickeln Antrieb für Mikroroboter

Roboter sollen auf fantastische Reise durch den Blutkreislauf gehen

Wissenschaftler von der Monash Universität in Melbourne haben einen Antrieb für Mikroroboter entwickelt. Die Roboter sollen durch Arterien im menschlichen Körper schwimmen und von dort Bilder nach draußen funken oder medizinische Eingriffe vornehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

In dem US-Science-Fiction-Film "Die phantastische Reise" aus dem Jahr 1966 wurde ein U-Boot mitsamt seiner Besatzung geschrumpft und in den Blutkreislauf eines Wissenschaftlers injiziert. Das U-Boot namens Proteus fuhr durch den Körper des Wissenschaftlers in dessen Gehirn, wo die Besatzung ein Blutgerinnsel entfernte.

 

Stellenmarkt
  1. Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH, Darmstadt
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf

Da das mit dem Schrumpfen bisher nicht so gut geklappt hat, wollen Wissenschaftler heute unbemannte U-Boote in den menschlichen Körper einbringen. Australische Wissenschaftler von der Monash Universität in Melbourne haben einen Antrieb entwickelt, der solche Mikrobots auf ihrer fantastischen Reise durch den Körper antreiben soll.

Der Antrieb basiert auf dem piezoelektrischen Effekt: Ein piezoelektrisches Material vibriert, wenn elektrische Spannung angelegt wird. Diese Vibration wird in eine Drehbewegung übersetzt, die in den Prototypen eine kleine Metallkugel rotieren lässt. Künftig soll sie durch einen langen Schwanz ersetzt werden, den der Motor mit mehr als 1.000 Umdrehungen pro Minute antreibt - ausreichend, um einen Mikroroboter auch gegen den Blutstrom schwimmen zu lassen.

Teamleiter James Fiend misst der Entwicklung große Bedeutung bei. "In einem Elektronikkatalog finden Sie alle möglichen Sensoren, LEDs, Speicherchips und andere Produkte auf dem letzten Stand der technischen Entwicklung und der Miniaturisierung. Bei den Motoren hingegen hat sich seit den 1950er Jahren wenig getan."

In Anlehnung an den Film aus den 1960er Jahren haben die Wissenschaftler um Fiend ihren Antrieb Proteusmotor genannt. Er hat einen Durchmesser von etwa einem Viertel Millimeter, was klein genug ist, um ihn mit einer Spritze in den Körper zu injizieren. Der Roboter, den er antreibt, kann mit einer Kamera ausgerüstet werden und Bilder von geschädigten Arterien etwa im Gehirn liefern, die mit herkömmlichen Kathetern nicht erreicht werden können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 239€ oder 189€ mit 0%-Finanzierung und Gutschein: HARDWARE50 (Vergleichspreis 273,89€)
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. 379€ (aktuell günstigster 27"-Monitor mit 144 Hz und WQHD)
  4. (u. a. Dragon's Dogma: Dark Arisen für 6,66€ und Disciples III Gold für 1,49€)

Martin F. 25. Jan 2009

Das liefert ganz neues Material für Science-Fiction-Roboteraufstand-Horrorfilme.

fiacyberz 21. Jan 2009

Einstein hat "bewiesen" dass es 1. nicht schnelleres als Licht gibt und 2. die...

Exil-Berliner 21. Jan 2009

"Der Verstorbene erlag an einem Herzanfall" dürfte dann eine sehr häufige Todesursache...

IT-Wichtiger 21. Jan 2009

Ich bin auch importent (sogar very) und lasse auch die Kleinen die Arbeit verrichten...

Blubbi2 21. Jan 2009

Capillus = Haar, somit ja :)


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Garmin im Hands on: Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation
Garmin im Hands on
Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Selbst das kleinste Modell der Fenix 5 von Garmin verfügt in der neuen Plus-Version über 16 GByte statt über 64 MByte internem Speicher. Der wird für Musik und Offlinekarten mit frischen Ideen genutzt - Golem.de hat die Sportuhren im Hands on ausprobiert.


    Smarte Lautsprecher im Test: JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand
    Smarte Lautsprecher im Test
    JBL spielt Apples Homepod gleich doppelt an die Wand

    Käufer smarter Lautsprecher müssen sich nicht mehr mit bassarmem bescheidenen Klang abfinden. Wer bei anderen Herstellern als Amazon und Google guckt, findet Geräte, die auch Apples Homepod übertreffen.
    Ein Test von Ingo Pakalski und Tobias Költzsch

    1. Blast und Megablast Alexa-Lautsprecher erhalten Spotify-Sprachsteuerung
    2. JBL Link 500 Homepod-Konkurrent verspricht tiefen Bass
    3. Smarte Lautsprecher Alexa ist beliebter als Google Assistant

    IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
    IT-Jobs
    Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

    Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
    Ein Bericht von Juliane Gringer

    1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
    2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
    3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

      •  /