• IT-Karriere:
  • Services:

Ericsson streicht vorsichtshalber 5.000 Jobs

Mobilfunkausrüster bisher von Krise nicht betroffen

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson streicht 5.000 Arbeitsplätze. Das Kerngeschäft sei bislang von der Krise nicht betroffen, das Jahr 2009 berge jedoch erhebliche Unsicherheiten.

Artikel veröffentlicht am ,

Im vierten Quartal ging der Gewinn bei Ericsson um 31 Prozent auf 3,9 Milliarden Kronen (359 Millionen Euro) zurück. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 5,6 Milliarden Kronen (516 Millionen Euro), gab das Unternehmen bekannt.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
  2. Henke-Sass, Wolf GmbH, Tuttlingen

Der Umsatz bei dem schwedischen Konzern ging zugleich um 23 Prozent auf 67 Milliarden Kronen (6,17 Milliarden Euro) zurück. "Wir haben 2008 eine solide Performance hingelegt", so Konzernchef Carl-Henric Svanberg. "Der Umsatz stieg 2008 um 11 Prozent, die Nachfrage war in allen Bereichen stark. Die operativen Margen haben sich ständig verbessert, mit Ausnahme von Sony Ericsson. Unsere finanzielle Situation ist mit der Netto-Cash-Position von 3,2 Milliarden Euro stark."

Die Weltwirtschaftskrise werde sich aber höchstwahrscheinlich in diesem Jahr (2009) auswirken. "Bis dato ist unser Infrastrukturgeschäft kaum betroffen, es wäre aber unvernünftig zu glauben, dass dies 2009 so bleibt", sagte Svanberg. Bei einer Rezession, die die ganze Welt betreffe, sei es schwierig, vorherzusagen, in welchem Umfang die Ausgaben der Mobilfunknutzer zurückgingen und wie die Betreiber darauf reagieren würden. Auch die wichtigsten Wettbewerber Nokia Siemens Networks und Alcatel-Lucent erwarten 2009 einen Rückgang.

Im Oktober 2008 hatte Ericsson eine Gewinnwarnung abgegeben, weil mehrere US-amerikanische und europäische Mobilfunknetzbetreiber ihre 3G-Ausbaupläne zurückgestellt hatten. Im letzten Jahr wurden 4.000 Arbeitsplätze abgebaut.

Ericsson werde sich von Beratern und weiteren befristeten Beschäftigten trennen, die Forschungs- und Entwicklungsstandorte konsolidieren und Entlassungen vornehmen, so der Firmenchef. Von den 5.000 Jobs würden 1.000 in Schweden abgebaut. "Ob und wie weit Deutschland betroffen sein wird, lässt sich noch nicht sagen. Dafür ist es noch zu früh", sagte Ericsson-Deutschland-Sprecher Lars Bayer Golem.de.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Dual GeForce RTX 3060 Ti für 629€)
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X 469€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

titrat 22. Jan 2009

Also ich finde es gut, das ein Komet die Saurier ausgelöscht hat - sonst gäbe es mich...

bofh_small 22. Jan 2009

SO "arbeitet" Ericsson bereits seit Jahren (sprich Jahrzehnten). Das Hire&Fire folgt bei...

Konsumkind 21. Jan 2009

Bist Du wirklich so naiv?

Konsumkind 21. Jan 2009

Wieso sollte ich bereit sein höhere Preise für etwas zu zahlen wenn der Hersteller eh...

Heitmanns Sohn 21. Jan 2009

Schaff' ich nicht. Ich finde nur einen Fehler, und auch bei dem weiss ich nicht, obs...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Raytracing im Vergleich

Wir zeigen die Auswirkungen von Raytracing-Spiegelungen im integrierten Benchmark von Watch Dogs Legion. Dort wie im Spiel reflektieren Wasserfläche, etwa Pfützen, sowie Glas und Metall - also Fenster oder Fahrzeuge - die Umgebung dynamisch in Echtzeit.

Watch Dogs Legion - Raytracing im Vergleich Video aufrufen
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
Es funktioniert zu selten gut

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
  2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
Laschet, Merz, Röttgen
Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
  2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Prototyp vorgestellt VW-Laderoboter im R2D2-Style kommt zum Auto
  2. E-Auto VDA-Chefin fordert schnelleren Ausbau von Ladesäulen
  3. Dorfauto im Hunsrück Verkehrswende geht auch auf dem Land

    •  /