Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Google verabschiedet sich von Zeitungsanzeigen

Anzeigenvermarktung nicht lukrativ genug. Google zieht sich von der Vermarktung von Anzeigenplätzen in US-Tageszeitungen zurück. Das Geschäft sei nicht so angelaufen, wie man gehofft hatte, heißt es aus Unternehmenskreisen. Ende Februar 2009 soll Schluss sein.
/ Andreas Donath
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge ist das "Print Ads"-Programm kurz vor dem Aus. Google verkauft unter diesem Namen Printanzeigen für US-Zeitungen über ein Onlineangebot. Die Einnahmen sollen sich jedoch in Grenzen gehalten haben.

Spencer Spinnell, Chef von Google Print-Ads, schreibt im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster) , dass zuletzt 800 US-Zeitungen an dem Programm teilnahmen. Im November 2006 startete Google mit gerade einmal 50 Kooperationspartnern.

Das Ende von Print-Ads ist nur eine Maßnahme von Google, um Kosten zu reduzieren und sich für die Wirtschaftskrise zu wappnen. Auch Google Notebook zum Speichern von Webseiten, die Versandhauskatalog-Suche und die 3D-Chatfunktion Lively wurden bereits eingestellt. Außerdem entließ Google einige Zeitarbeiter und fuhr die Zahl der Neueinstellungen zurück.

Die Radio- und Fernsehvermarktung sei von den aktuellen Sparprogrammen nicht betroffen und würde unverändert weitergeführt, sagte ein Sprecher dem Wall Street Journal.


Relevante Themen