Google verabschiedet sich von Zeitungsanzeigen
Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge ist das "Print Ads"-Programm kurz vor dem Aus. Google verkauft unter diesem Namen Printanzeigen für US-Zeitungen über ein Onlineangebot. Die Einnahmen sollen sich jedoch in Grenzen gehalten haben.
Spencer Spinnell, Chef von Google Print-Ads, schreibt im Unternehmensblog(öffnet im neuen Fenster) , dass zuletzt 800 US-Zeitungen an dem Programm teilnahmen. Im November 2006 startete Google mit gerade einmal 50 Kooperationspartnern.
Das Ende von Print-Ads ist nur eine Maßnahme von Google, um Kosten zu reduzieren und sich für die Wirtschaftskrise zu wappnen. Auch Google Notebook zum Speichern von Webseiten, die Versandhauskatalog-Suche und die 3D-Chatfunktion Lively wurden bereits eingestellt. Außerdem entließ Google einige Zeitarbeiter und fuhr die Zahl der Neueinstellungen zurück.
Die Radio- und Fernsehvermarktung sei von den aktuellen Sparprogrammen nicht betroffen und würde unverändert weitergeführt, sagte ein Sprecher dem Wall Street Journal.



