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Netbooks laufen länger: Atom-Nachfolger Pineview mit Grafik

Zwar hat auch der bisherige Atom N270 nur eine typische Leistungsaufnahme (TDP) von 2,5 Watt, der 945GSE-Chipsatz mit der Southbridge ICH7 schluckt aber mindestens das Doppelte. Daher gibt Intel für die gesamte Plattform "Diamondville", aus der die meisten bisherigen Netbooks bestehen, auch 8 Watt gesamte Leistungsaufnahme an. Bei Pine Trail-M sollen es trotz höherer Takte nur noch 7 Watt sein.

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Neben der CPU mit Grafik besteht Pine Trail-M nur noch aus der Southbridge "Tiger Point-M", die Massenspeicher und Schnittstellen wie USB 2.0 anbindet. Die Zahl dieser Ports ist noch nicht bekannt, bisher haben Netbooks typischerweise drei USB-Ports, auch wenn der ICH7 mehr zulassen würde - eine Sparmaßnahme. Mit dem Pineview-Prozessor ist die neue Southbridge über Intels Direct Media Interface (DMI) verdrahtet.

Sofern Intels Vorschläge bei HKEPC korrekt wiedergegeben sind, empfiehlt der Chiphersteller für die neue Atom-Plattform eine Kühlung ohne Lüfter. Dass das auch schon beim Atom N270 mit 945GSE und ICH7 möglich ist, macht Dell mit seinen Netbooks vor. Ein Design ohne Lüfter dürfte aber das gesamte Gerät nochmals verbilligen, dazu trägt auch bei, dass die Mainboards nur noch aus vier Layern bestehen müssen, statt wie bisher aus sechs Schichten.

Fast gedrittelt hat den unbestätigten Angaben zufolge Intel auch den Platzbedarf für ein Atom-Mainboard. Die beiden Chips von Pine Trail-M sollen samt Infrastruktur nur noch 773 Quadratmillimeter belegen, bei Diamondville sind es 2.174 Quadratmillimeter. Das verspricht deutlich kompaktere Rechner, zumal manche aktuellen Netbooks schon jetzt sehr kompakte Platinendesigns aufweisen. Das Mainboard eines Asus S101 misst beispielsweise weniger als 23 x 9 Zentimeter.

Aus den nun bekanntgewordenen Daten geht noch nicht hervor, ob die bisher nur in wenigen Nettops zu findende Dual-Core-Version des Atom auch fit für Netbooks gemacht werden soll. Fraglich ist ebenso, ob Microsoft seine Bedingungen für die ULCPC-Lizenz (ultra low-cost PC) von Windows XP überarbeitet. Bisher sind hier maximal 1.024 x 768 Pixel Auflösung für das Display, 1 GByte für den Hauptspeicher und 160 GByte für die Festplatte zulässig. Da die Mainboards und Kühlungslösungen mit Pine Trail-M aber deutlich billiger werden können, hätten die Netbook-Hersteller im bisherigen Preisrahmen mehr Spielraum für eine üppigere Hardwareausstattung.

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osmu 24. Jan 2009

Na das ist ja mal eine qualifizierte Aussage! Toll!!!! Hat deine Mama dir das diktiert...

amdteddy 21. Jan 2009

weiß jemand, ob sich bei einer cpu mit in-order architektur, wie dem atom, ein grafikkern...

fork 21. Jan 2009

Exakt! So ein kleines Ding habe ich bei mir auch zu Hause rumstehen, bzw an der Wand...

spider 21. Jan 2009

ich fands witzig :) um es zu verstehn musst du allerdings nen anderen Golem Beitrag lesen

bedeutung 21. Jan 2009

Das würde doch bedeuten das die Netbooks keine extrenen Grafikchips mehr bekommen. Besser...


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