AMD verkauft Rechte für Handheld-Chips
Qualcomm kauft Rechte, die bisher lizenziert wurden, für 65 Millionen US-Dollar. AMD verkauft Teile seines Geschäfts mit Grafik- und Multimediachips für Handhelds an Qualcomm. Die davon betroffenen Rechte und Ressourcen waren zuvor Basis für AMDs Handheld-Geschäft.
Mit der Übernahme will der Chiphersteller Qualcomm seine Position bei mobilen Endgeräten stärken. Teil des Geschäfts sind Rechte an Grafikkernen, die Qualcomm schon seit einigen Jahren von AMD lizenziert hat. Durch den Kauf erhofft sich Qualcomm mehr Synergien und eine bessere Integration in seine System-on-Chip-Produkte (SoC).
AMD begründet den Verkauf damit, sich so besser auf das eigene Kerngeschäft konzentrieren zu können. Letztendlich dürften für AMD aber vor allem finanzielle Argumente zählen, denn Qualcomm zahlt für die Rechte und Ressourcen rund 65 Millionen US-Dollar. Zudem hat Qualcomm einigen von AMDs Entwicklerteams eine Anstellung angeboten, während AMD nach unbestätigten Meldungen weiteren Stellenabbau und Kurzarbeit plant.
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