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Ubuntu Mobile könnte auf Qt setzen

Qt-Lizenzwechsel macht Framework attraktiv. Die Ubuntu-Variante für Netbooks könnte künftig auf Qt statt auf Gtk bei der verwendeten Oberfläche setzen. Entwickler Canonical will diese Option zumindest prüfen. Durch den Lizenzwechsel des C%2B%2B-Frameworks Qt sei das attraktiver.
/ Julius Stiebert
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Ubuntu Mobile ist die Version der Linux-Distribution, die für die sogenannten Mobile Internet Devices und Netbooks gedacht ist. Momentan wird dabei für den Desktop Gnome Mobile verwendet. Doch ein Wechsel auf eine Qt-basierte Oberfläche soll zumindest geprüft werden, erklärte David Mandala von Ubuntu-Entwickler Canonical gegenüber Computerworld(öffnet im neuen Fenster) .

Qt wird als Basis für KDE verwendet und steht in der nächsten Version genau wie Gtk auch unter der LGPL zur Verfügung. Dies ermöglicht Entwicklern, mit Qt proprietäre Anwendungen zu entwickeln, ohne eine Lizenz erwerben zu müssen. Die KDE-Anwendungen funktionierten teilweise auch gut auf kleinen Bildschirmen, ebenso wie die Gnome-Mobile-Programme, so Mandala. Canonical sei momentan ohnehin auf der Suche nach einer geeigneten Variante für Ubuntu Mobile, die Eingaben über Touchscreens ermöglicht. Qt sei hierfür zumindest eine Option.

Wenn im April 2009 die nächste Ubuntu-Version 9.04 erscheint, wird es auch ein eigenes Netbook-Image geben. Ob diese Netbook-Version langfristig Gnome oder einen anderen Desktop einsetzen wird, ist laut Mandala noch nicht entschieden.


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