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IBM droht ein Kartellverfahren der EU

T3 Technologies legt Beschwerde bei der Europäischen Kommission ein

Der US-Mainframe-Hersteller T3 Technologies hat eine formale Beschwerde gegen IBM bei der EU eingelegt. T3 wirft IBM vor, durch Bündelgeschäfte gegen europäisches Wettbewerbsrecht zu verstoßen. IBM droht damit ein Kartellverfahren in Europa.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits im August 2008 hat T3 angekündigt, eine Wettbewerbsbeschwerde bei der EU gegen IBM vorzubereiten und dies nun umgesetzt. In den USA hat das Unternehmen, an dem unter anderem Microsoft beteiligt ist, bereits wegen Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht eine Klage gegen IBM eingereicht.

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T3 wirft IBM vor, seine Monopolstellung im Markt für Mainframes wiederholt ausgenutzt und sich dabei wiederholt wettbewerbsfeindlich verhalten zu haben. Unter anderem habe IBM Nutzer davon abgehalten, konkurrierende Hardwareprodukte zu kaufen, indem der Verkauf des Betriebssystems an den Kauf von Mainframehardware geknüpft wurde. Zudem habe IBM sich geweigert, bestimmte Patente an Wettbewerber zu lizenzieren.

So habe IBM dafür gesorgt, dass 99 Prozent der heute im Einsatz befindlichen Mainframes von IBM kommen, sagt T3-Chef Steven Friedman. Dabei würden IBMs Preise über dem Marktniveau liegen.

Zusammen mit der Einreichung der Beschwerde hat T3 die Website OpenMainframe.org eröffnet, um dort aus eigener Sicht über den Mainframemarkt zu informieren.



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Chef 20. Jan 2009

Es gab zumindest einmal eine AIX-Version für S/370 bzw. S/390 von IBM. Wie der aktuelle...

seiplanlos 20. Jan 2009

und nun...feierabend!

Andreas Ihlenfeld 20. Jan 2009

Bei Beginn des Streits zwischen Apple und dem Clone-Hersteller hatte ich mich gleich...

wiki weiß auch... 20. Jan 2009

wikipedia weiß auch nicht alles. T3 ist eine Firma die Serverlösungen vertreibt, aber die...

jksafasflasf 20. Jan 2009

...IBM seit eh und je einen Mainframeanteil von 99% des Markts besessen hat. Die haben...


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