T-Mobile bringt Google-Handy G1 im Februar

Wird das Display zur Seite geschoben, steht eine QWERTZ-Tastatur zur Verfügung, um darüber bequem auch längere E-Mails oder Notizen zu schreiben. Über eine spezielle Taste kann eine Suche in Applikationen oder im Internet angestoßen werden, wobei für die Internetsuche standardmäßig Google genutzt wird.
Das 117,7 x 55,7 x 17,1 mm große Mobiltelefon verfügt über eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und besitzt einen Mediaplayer. Damit lassen sich die Musikformate MP3, WMA, AAC sowie AAC+ und das Videoformat WMV abspielen. Einen Kopfhöreranschluss gibt es am Gerät nicht und das Bluetooth-Profil A2DP wird laut Datenblatt auch nicht unterstützt. Musik kann über das mitgelieferte Stereo-Headset oder spezielles Zubehör angehört werden.
Das UMTS-Mobiltelefon funkt außerdem in den vier GSM-Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt neben GPRS und EDGE auch HSDPA mit einer Datenrate von bis zu 7,2 MBit. Als weitere Drahtlostechniken sind WLAN nach 802.11b/g und Bluetooth 2.0 integriert. Der integrierte Browser basiert auf WebKit und zeigt Webseiten wahlweise komplett in verkleinerter Darstellung oder in einem Ausschnitt an, um eine Webseite auf dem kleinen Display gut lesen zu können.
Das Open-Source-Betriebssystem Android wird stark von Google vorangetrieben, was der Diensteanbieter nutzt, um möglichst viele Google-Dienste mit dem Smartphone zu verzahnen. Daher liegen dem Gerät Programme für den Zugriff auf Youtube, Google Mail, Google Maps sowie den Instant-Messaging-Dienst Google Talk bei. Normalerweise untersagt T-Mobile in Deutschland bei allen Datentarifen eine Nutzung von Instant Messaging, im Fall des G1 wird es gewährt und beworben. Andere Instant-Messaging-Netze werden von Haus aus nicht unterstützt. Die Einbindung anderer E-Mail-Anbieter ist über POP3 und IMAP möglich, eine Unterstützung für Microsofts Exchange gibt es nicht.
Das 158 Gramm wiegende G1 schafft mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von bis zu 6,5 Stunden im GSM-Betrieb. Im UMTS-Modus verringert sich die Sprechdauer auf knapp 6 Stunden. Bis zu 16 Tage soll der Akku im Bereitschaftsmodus durchhalten. Dabei werden erfahrungsgemäß weder WLAN noch der GPS-Empfänger aktiviert, so dass der Einsatz dieser Techniken die Akkulaufzeit weiter nach unten drückt.
T-Mobile bringt das Android-Smartphone G1 am 2. Februar 2009 auf den deutschen Markt. Es wird ohne SIM-Lock mit den vier neuen Tarifen CombiFlat XS, S, M und L(öffnet im neuen Fenster) angeboten, ohne Zweijahresvertrag kostet das Mobiltelefon 449,95 Euro. Im Tarif XS mit einem Datenvolumen von 200 MByte kostet das Mobiltelefon 59,95 Euro. Jedes weitere MByte in diesem Tarif kostet 49 Cent und die Telefonminute wird mit 29 Cent berechnet. Die monatlichen Kosten betragen 24,95 Euro.
Auch die beiden Tarife M und L verfügen über eine gedrosselte Datenflatrate, die ab einem monatlichen Volumen von 1 GByte in der Geschwindigkeit reduziert wird. Im Tarif M gibt es für 59,95 Euro im Monat eine Telefonflatrate ins deutsche Festnetz sowie zu allen T-Mobile-Kunden, eine MMS-Flatrate und eine SMS-Flatrate ins T-Mobile-Netz. Eine Flatrate in alle deutschen Netze sowie 3.000 kostenlose SMS und 100 Gratis-MMS deckt der Tarif L ab, der monatlich mit 119,95 Euro zu Buche schlägt.
In den Tarifen S, M und L ist außerdem eine WLAN-Flatrate enthalten, mit der alle T-Mobile-Hotspots gratis verwendet werden können. Generell kostet der SMS-Versand 19 Cent pro Nachricht.



