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Milliardenskandal: Indische Softwarefirma denkt an Verkauf

Neues Führungsgremium will diese Woche entscheiden. Die neue Führung der indischen Softwarefirma Satyam Computer Services diskutiert laut einem Zeitungsbericht, Investmentbanken mit der Suche nach einem Käufer für das angeschlagene Unternehmen und seine 53.000 Beschäftigten zu beauftragen.
/ Achim Sawall
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Der von einem Finanzskandal geschüttelte indische Softwarekonzern Satyam Computer Services prüft alle Optionen. Die neue Unternehmensführung will noch in dieser Woche entscheiden, ob die Investmentbanken Goldman Sachs, JP Morgan und Deutsche Bank beauftragt werden, einen Käufer für Satyam zu finden, berichtet die indische Tageszeitung The Economic Times(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf informierte Kreise.

Satyam ist neben Tata Consultancy Services (TCS), Infosys und Wipro Indiens viertgrößter IT-Dienstleister.

Seit dem 11. Januar 2009 sind Aufsichtsratschef und Gründer B. Ramalinga Raju, sein Bruder und Vorstandschef B. Rama Raju sowie Finanzchef Srinivas Vadlamani inhaftiert. Gegen die drei wird wegen Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Bilanzen um 1 Milliarde US-Dollar aufgewertet. Die Regierung hat ein neues Führungsgremium eingesetzt.


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