• IT-Karriere:
  • Services:

Supermikroskop für Proteinbetrachtung von IBM

Auflösung 100 Millionen Mal höher als bei heutigen Magnetresonanztomographen

Forscher von IBM und der Stanford Universität haben ein neues Supermikroskop entwickelt, das in nie gekannte Dimensionen vorstoßen kann: Das Mikroskop kann Strukturen von 4 Nanometern Größe dreidimensional darstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Dazu setzen die Forscher auf Rasterkraftmagnetmikroskopie (Magnetic Resonance Force Microscopy, MRFM). Dabei wird das Magnetfeld einer Oberfläche mit Hilfe von sogenannten Supraleitenden Quanteninterferenzeinheiten (Superconducting Quantum Interference Device, SQUIDs) abgetastet. Das Verfahren ähnelt der Magnetresonanztomographie (MRT), allerdings ist die Auflösung nach Angaben der Entwickler 100 Millionen Mal höher.

Stellenmarkt
  1. Kreis Segeberg, Kreis Segeberg
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

IBM-Forscher arbeiten schon seit den 90er Jahren an der MRFM. Es ist ihnen nun gelungen, die Empfindlichkeit der Methode noch einmal deutlich zu steigern, so dass sie extrem schwache magnetische Kräfte messen können. Zudem haben sie das Verfahren mit einem 3D-Bildrekonstruktionsverfahren verbunden.

 

Zuerst angewandt haben sie Technik auf ein Tabakmosaikvirus. Dabei konnten sie eine 3D-Ansicht des Virus mit einer Auflösung von 4 Nanometern erstellen. Das sind 4 Millionstel Millimeter. Das Virus selbst misst 18 Nanometer im Duchmesser. Es sei das erste Mal, dass MRT für die Betrachtung biologischer Objekte im Nanometerbereich genutzt wurde, so IBM.

MRT sei ein wichtiges Instrument in der Medizin, aber für die Mikroskopie sei es nur bedingt geeignet, erklärte Dan Rugar, Manager für Nanobereichstudien bei IBM Research. Mit Hilfe der neuen Technik werde es möglich, die innere Struktur einzelner Proteinmoleküle und von Molekülkomplexen darzustellen, was sehr wichtig für das Verständnis biologischer Funktionen sei. "Diese Technik wird die Art und Weise, wie wir Viren, Bakterien, Proteine und andere biologische Elemente betrachten, verändern", so Mark Dean, ein leitender Mitarbeiter bei IBM Research.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. G903 Lightspeed für 109,99€, G513 für 109,99€ und G920 Driving Force für 187,99€)
  2. (u. a. Garmin Forerunner 45S Weiß für 139,95€ statt 166,33€ im Vergleich)
  3. (u. a. Apple iPhone 8 Plus 256 GB Grau oder Silber für je 549€ statt 660€ oder 679€ im...
  4. (u. a. mit TV- und Audio-Angeboten, z. B. Samsung UE82RU8009 für 1.699€)

ren rattaK 18. Jan 2009

da kommt ja gar nicht bei rüber. Ich mein weder die Darstelung, das gewählte Beispiel...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 - Test

Dass ein Gaming-Notebook kompakt sein kann und auch als Arbeitsnotebook fürs Schreiben taugt, haben wir eher weniger erwartet. Das Razer Blade Stealth 13 zeigt, dass dies trotzdem möglich ist.

Razer Blade Stealth 13 - Test Video aufrufen
Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /