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WLAN-Knacken mit Geforce und Radeon

ElcomSoft Wireless Security Auditor 1.0 für Windows. Mit dem Wireless Security Auditor 1.0 von Elcomsoft lassen sich Brute-Force-Attacken gegen WPA- oder WPA2-PSK-verschlüsselte WLANs ausführen. Laut den russischen Entwicklern kann dazu auch die Rechenleistung von Grafikchips von ATI und Nvidia genutzt werden, um das Herausfinden unsicherer Passwörter deutlich zu beschleunigen.
/ Christian Klaß
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Der ElcomSoft Wireless Security Auditor 1.0 soll vor allem Administratoren helfen, ihr Netz regelmäßig zu überprüfen und unsichere Passwörter aufzuspüren. "Periodische Prüfungen des Unternehmensnetzwerks sind nötig, um die Unternehmenssicherheit herzustellen" , mahnt ElcomSoft entsprechend in seiner Ankündigung.

Es reiche nicht aus, nur auf WPA oder WPA2 zu setzen, die im Prinzip recht sicher gegen Brute-Force-Attacken seien, doch die Sicherheit dann durch einfach zu erratende Passworte aus dem Wörterbuch zu gefährden.

ElcomSofts Wireless Security Auditor 1.0 führt deshalb ausgefeilte Wörterbuchangriffe (engl. "dictionary attacks") durch, um WPA/WPA2-Passwörter herauszufinden. Dabei wird auch die Reihenfolge der Buchstaben verdreht, Buchstaben durch Zahlen ersetzt, zwischen Groß- und Kleinschreibung gewechselt und Vokale ausgetauscht.

Um die Passwortsuche zu beschleunigen, können kompatible Grafikprozessoren die CPU entlasten - auch mehrere Grafikkarten können verwendet werden. Dazu greift die Software auf Nvidias CUDA- oder ATIs Stream-Programmierschnittstellen zu und will die Berechnungen damit deutlich verkürzen können. Berücksichtigt werden auch spezielle GPU-Beschleunigerkarten wie Nvidias Tesla.

Elcomsofts Wireless Security Auditor(öffnet im neuen Fenster) 1.0 läuft unter Windows XP, Vista sowie Windows Server 2003/2008. Der Preis für die ab sofort erhältliche Software liegt bei 1.199 US-Dollar.


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