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Microsoft veröffentlicht Desktopvirtualisierung als Beta

Software soll Vista-Migration erleichtern. Microsoft hat eine öffentliche Betaversion von Microsoft Enterprise Desktop Virtualization veröffentlicht. Mit der Software lassen sich virtualisierte Desktops an Clients ausliefern, ohne dass der Anwender mit zwei Oberflächen arbeiten muss.
/ Julius Stiebert
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Die Microsoft Enterprise Desktop Virtualization(öffnet im neuen Fenster) stellt Administratoren Werkzeuge zur Verfügung, mit denen sie virtuelle Windows-XP- und Windows-2000-Rechner einrichten können. Diese liegen auf einem Server und basieren auf Microsoft Virtual PC 2007. Dann lassen sich einzelne Anwendungen für Nutzer freigeben, die die Programme dann in ihrem Startmenü finden. So haben sie keinen zweiten Desktop in einem Fenster laufen, sondern können die virtualisierten Programme direkt starten und in ihrer gewohnten Umgebung nutzen, ohne etwas von der Virtualisierung mitzubekommen.

Gedacht ist Microsoft Enterprise Desktop Virtualization damit vor allem für Unternehmen, die ihre Desktops auf Windows Vista umstellen wollen, aber Programme benötigen, die unter Microsofts aktuellem Betriebssystem nicht laufen oder aber erst ausführlich getestet werden müssten. Dieser Aufwand soll so wegfallen und die Vista-Migration damit beschleunigt werden.

Die Betaversion der Virtualisierungssoftware steht nach einer Registrierung kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Microsoft Enterprise Desktop Virtualization 1.0 soll im zweiten Quartal 2009 als Teil des Microsoft Desktop Optimization Pack erscheinen.

Die verwendeten Techniken erwarb Microsoft mit der Übernahme von Kidaro Anfang 2008.


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