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Seagate verspricht Lösung bei defekten Barracuda 7200.11 (U)

Seitdem entwickelte die Angelegenheit die durch Foren und Blogs inzwischen übliche Eigendynamik. Teile des Seagate-Threads wurden ab dem 2. Januar 2009 in das "Microsoft Forum Network" (MSFN) kopiert, wo der Thread zurzeit über 600 Einträge umfasst. In der Folge griffen zahlreiche Blogs und Onlinemedien das Thema auf.

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Die tatsächliche Zahl der defekten Laufwerke lässt sich durch wechselnde Nicknames in den zahlreichen Foren, die sich mit dem Thema befassen, nur schwer abschätzen. In dem noch immer zugänglichen Thread im Seagate-Forum meldeten sich zumindest den Nicknames nach zu urteilen rund zwei Dutzend Personen zu Wort, die das Problem mit ihren Seagate-Festplatten hatten. Dabei ist nicht auszuschließen, dass die Mehrzahl der betroffenen Kunden sich nicht über Foren zu Wort meldet.

Wie Seagate Deutschland gegenüber Golem.de erklärte, war die Ursache des Problems schwer einzugrenzen, weshalb die Supportmitarbeiter zunächst den standardmäßigen Austausch der Geräte vorschlugen. Auch die in den Foren vermutete Kombination "Made in Thailand" und "Firmware SD15" deutet laut Seagate nicht eindeutig darauf hin, dass ein Laufwerk von dem Fehler betroffen sein kann. Von einem Firmwareupdate nur auf Verdacht rät Seagate ab.

Der Hersteller erklärte weiter, es handle sich um einen Fehler in der Firmware, der nach bisherigem Stand nur bei der Terabyte-Platte mit vier Scheiben (Modell ST31000340AS) auftreten kann. Die Modelle mit 160, 320, 500, 640, 750 GByte und 1,5 TByte seien nicht betroffen. Bei diesem Laufwerk soll sich der Fehler durch ein Firmwareupdate beheben lassen, das der Support von Seagate derzeit nur auf Anfrage zur Verfügung stellt. Es soll demnächst aber auch zum Download auf Seagates Webseiten angeboten werden. Bei diesen Firmwareupdates für Festplatten handelt es sich bei Seagate wie anderen Herstellern in der Regel um ISO-Images für Boot-CDs, in denen sich ein recht komfortables Programm für den Prozess befindet.

Durch die mindestens sechs Wochen, die sich das Problem in der Schwebe befand, wittern inzwischen auch andere Unternehmen ein Geschäft. Das Datenrettungsunternehmen Salvation Data bietet ein kostenpflichtiges Programm zur Rettung von Seagate-Laufwerken an, das auch nichterkannte Geräte wieder zugänglich machen soll. Eine Anwaltskanzlei aus Los Angeles ruft betroffene Kunden auf, sich zu melden. Die Anwälte prüfen, ob eine Sammelklage nach US-Recht (class action lawsuit") möglich ist.

Nachtrag vom 17. Januar 2009, um 16:50 Uhr:
Seagate hat inzwischen Stellung genommen und erklärt, dass fast alle Modelle der Serien Barracuda 7.11, Barracuda ES.2, DiamondMax22 und SV35 von dem Problem betroffen sein können. Wie man die Laufwerke identifiziert und was Seagate als Lösung anbietet, findet sich in einer aktuellen Meldung.

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primelkönig 30. Jan 2010

da kennt sich aber jemand aus! aber so richtig clever biste nicht oder??

kunde 28. Jan 2010

ich habe meine platte mit dem neuen firmwareupdate geflasht. trotzdem hat sie sich...

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Wo ist das dem Artikel zu entnehmen?

Der Kaiser! 18. Jan 2009

Dann kauf doch eine Festplatte als Privatkunde und mach das gleiche was Privatkunden...

Craig 17. Jan 2009

http://ge.mine.nu/seagate-207931.html


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