Abo
  • IT-Karriere:

Nuance kauft IBM-Sprachtechnologie

Dragon-NaturallySpeaking-Hersteller holt 175 Millionen Dollar ins Unternehmen

Das US-Softwareunternehmen Nuance Communications, bekannt für Dragon NaturallySpeaking, kauft von IBM Know-how und Patente im Bereich Spracherkennung. Großaktionär Warburg Pincus investiert zugleich 175 Millionen US-Dollar bei Nuance.

Artikel veröffentlicht am ,

Nuance Communications, US-Hersteller von Spracherkennungssoftware, hat mit IBM eine Vereinbarung zur Übernahme von Know-how, Patenten und anderen Rechten im Bereich Sprachtechnologie getroffen. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben. Nuance-Großaktionär Warburg Pincus, ein Private-Equity-Unternehmen, investiert zeitgleich 175 Millionen US-Dollar bei Nuance.

Stellenmarkt
  1. LIDL Stiftung & Co. KG, Neckarsulm
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Am 30. September 2008 verfügte Nuance nach eigenen Angaben über eine Finanzreserve in Höhe von 261 Millionen US-Dollar in bar. Ausstehende Kredite sind zum Großteil erst ab 2013 fällig und betragen 894 Millionen US-Dollar.

Nuances bekanntestes Produkt ist das Spracherkennungsprogramm Dragon NaturallySpeaking, aber es gibt auch eine komplette Palette von Produkten wie RealSpeak, das Text in Sprache umwandelt; Voice Control, mit dem mobile Geräte auf Sprachkommandos reagieren können, und verschiedene Call-Center-Anwendungen.

Entwickler von Nuance und IBM wollen zusammenarbeiten, um die IBM-Technologie in die Nuance-Sprachprodukte zu integrieren. Nuance geht davon aus, dass die ersten integrierten Sprachprodukte innerhalb der kommenden zwei Jahre erhältlich sein werden. IBM wird gleichzeitig seine eigenen Kunden weiterhin beliefern, hieß es weiter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fire HD 8 für 69,99€, Fire 7 für 44,99€, Fire HD 10 für 104,99€)
  2. (aktuell u. a. X Rocker Shadow 2.0 Floor Rocker Gaming Stuhl in verschiedenen Farben je 64,90€)
  3. 337,00€
  4. (u. a. HP 34f Curved Monitor für 389,00€, Acer 32 Zoll Curved Monitor für 222,00€, Seasonic...

Yello 18. Jan 2009

Nuance entwickelt sich langsam zum einzigen relevanten Anbieter von...

mars96 16. Jan 2009

das Dragon Dictate (zunächst von Dragon Systems dann gekauft von Lernout & Hauspie, die...

irgendwer42 16. Jan 2009

Nuance hat bereits im Herbst des mittlerweile vergangenen Jahres die Philips Speech...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /