Abo
  • Services:

Krise bei Apple-Händler Gravis (Update)

Firmengründer Archibald Horlitz kündigt Entlassungen an

Der Apple-Händler Gravis plant nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft Entlassungen. Das geht aus einem Schreiben des Firmengründers Archibald Horlitz an die Mitarbeiter hervor. Gravis-Sprecher Oliver Middelhoff hat die Authentizität des Schreibens gegenüber Golem.de bestätigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch der Apple-Händler Gravis spürt die Weltwirtschaftskrise. Firmengründer Archibald Horlitz hat die Mitarbeiter in einem Schreiben auf Einschnitte vorbereitet. Gravis-Sprecher Oliver Middelhoff hat Golem.de die Existenz des Schreibens bestätigt. "Die Rückschlüsse in Presseberichten sind aber abenteuerlich. Es geht nicht um einen Stellenabbau von 20 Prozent. So schlimm ist es denn doch nicht", sagte er. In Kürze will das Unternehmen eine ausführliche Stellungnahme veröffentlichen. Angaben zum Inhalt wollte Middelhoff jedoch nicht machen und auch keine Details preisgeben.

Stellenmarkt
  1. Axians Networks & Solutions GmbH, Köln
  2. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart

Im Jahr 2008 habe das Umsatzwachstum statt bei den geplanten 30 Prozent nur bei 10 Prozent gelegen. "Im 4. Quartal lag unser Umsatz erstmals niedriger als im Vorjahresquartal. Das erwartete Weihnachtsgeschäft ist größtenteils ausgeblieben", so der Brief an die Mitarbeiter. Man könne die nun notwendige "Anpassung angesichts der bereits gesunkenen Umsätze nicht nur durch Streichung neuer Stellen erreichen. Es ist auch erforderlich, eine Anzahl vorhandener Stellen abzubauen und Mitarbeiter zu entlassen." Gravis, Apples größter deutscher Vertriebspartner, beschäftigt knapp 700 Mitarbeiter an rund 30 Standorten.

Noch am 11. Dezember 2008 hatte Gravis-Chef Norbert Mohlberg betont, die Firma werde 2008 um rund 25 Prozent zulegen. Im Juli 2008 hatte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 170 Millionen Euro Umsatz angepeilt, 26 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das Weihnachtsgeschäft sei "positiv angelaufen. Und obwohl die Kunden ihre Kaufentscheidungen sehr sorgfältig prüfen, sind wir zurzeit von einem konjunkturellen Abschwung nicht betroffen", so der Firmenchef am 11. Dezember 2008.

Nachtrag vom 16. Januar 2009, um 13:45 Uhr:
Laut Martin Wuppermann, Finanz- und Personalvorstand der Gravis-Gruppe, sind von dem Stellenabbau 49 Beschäftigte betroffen. "Die Entlassungen sind mit dem Betriebsrat abgestimmt", sagte er. Mit dem Betriebsrat sei ein freiwilliger Sozialplan vereinbart, um die Folgen für die Betroffenen abzumildern. Gemessen an der Gesamtbelegschaft von knapp 700 Mitarbeitern entspricht das einem Personalabbau von 7 Prozent.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

hyman 11. Dez 2009

Hallo allerseits, GRAVIS scheint meine Kritik so weit peinlich zu sein, dass man mich...

hyman 18. Sep 2009

Ich hoffe ja, dass Apple selber in Stuttgart irgendwann einen Store auf macht. Bis dahin...

bla 19. Feb 2009

Ich bekomme auch noch Werbeemails von denen. Habe beim Kauf meines iBooks 2003 explizit...

Frings 26. Jan 2009

Nein, dass bei Wiki ist der große Bruder von Oliver Middelhoff, Thomas Middelhoff. Oliver...

dersichdenwolft... 19. Jan 2009

Na wegen Deppenleerzeichen. Ist doch wohl klar. Klassisches Selfpwnd.


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
    Zukunft der Arbeit
    Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

    Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
    Eine Analyse von Daniel Hautmann

    1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
    2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
    3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

      •  /