IT-Arbeitsmarkt 2008: Weniger Stellenangebote als im Vorjahr

Adecco-Studie wertet Anzeigen in Printpublikationen aus

Die Finanzkrise schlägt auf den IT-Arbeitsmarkt durch, allerdings moderat. So wurden 2008 zum ersten Mal seit fünf Jahren weniger Jobs in der IT-Branche ausgeschrieben als im Jahr zuvor, berichtet die Computerwoche unter Berufung auf eine aktuelle Analyse des Personaldienstleisters Adecco.

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In absoluten Zahlen wurden 2008 insgesamt 28.848 IT-Jobangebote ausgeschrieben, rund 2 Prozent weniger als 2007 mit 29.344. Allerdings wertet Adecco nur die IT-Jobangebote in 40 Tageszeitungen und der Computerwoche aus, Onlinestellenanzeigen werden nicht berücksichtigt. Das an der Aussagekraft der Ergebnisse zweifeln lässt, werden doch häufig Stellen nur online ausgeschrieben.

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Laut Adecco gingen die IT-Jobangebote in der Telekommunikation am stärksten zurück, wo mit 386 Stellen 20 Prozent weniger angeboten wurden als 2007. Danach folgen der Maschinen- und Fahrzeugbau (minus 13 Prozent) sowie die Beratungs- und Softwarehäuser, die im Vorjahr zehn Prozent weniger Anzeigen schalteten.

Mit 3.989 Offerten deutlich gegen den allgemeinen Trend gewachsen ist dagegen das Interesse an IT-Fachkräften im öffentlichen Dienst (plus 40 Prozent) und in der Elektronikbranche (2.309 Jobs, plus 30 Prozent). Am stärksten suchen die Arbeitgeber wie schon in den letzten Jahren nach Entwicklern. Hier stagniert das Angebot auf hohem Niveau bei 6.552 Offerten (2007: 6.534). Um zwölf Prozent auf 3.880 freie Plätze haben die Angebote für Datenbank- und Systemexperten zugenommen.

Die Jobs für Vertriebler dagegen nahmen um elf Prozent ab, die für Mitarbeiter in Rechenzentren um neun Prozent. Etwas weniger Jobangebote als im Vorjahr gab es 2008 außerdem für Internetprofis, Koordinatoren und Netzfachleute, schreibt die Computerwoche.

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