Launchpad kommt unter die AGPLv3
Wenn am 21. Juli 2009 Launchpad in der Version 3.0 erscheint, soll die Version als freie Software bereitstehen. Canonical entschied sich(öffnet im neuen Fenster) nun für die AGPLv3(öffnet im neuen Fenster) als Lizenz. Die Lizenz entspricht der GPLv3, ist jedoch um einen Punkt erweitert: Wenn Software über ein Netzwerk genutzt wird, muss der Quelltext kostenlos zum Download angeboten werden. Die normale GPL hingegen erlaubt, modifizierte GPL-Anwendungen über ein Netzwerk bereitzustellen, ohne die Änderungen anzubieten.
Nicht alles soll jedoch freigegeben werden. Einige Komponenten haben eine technische oder strategische Bedeutung, heißt es von Canonical, und seien so sehr angepasst, dass sie geschlossen bleiben. Canonical-Chef Mark Shuttleworth nannte bereits die Komponente Soyuz als Beispiel.
Launchpad ist ein System zur verteilten Softwareentwicklung, das von Canonical für die Arbeit an der Linux-Distribution Ubuntu geschaffen wurde. Dafür verbindet Launchpad neben dem üblichen Code-Hosting auch Module, um Software zu übersetzen und Fehler zu verfolgen. Mittlerweile wird beispielsweise auch Inkscape über Launchpad entwickelt.
- Anzeige Hier geht es zum Handbuch für Softwareentwickler bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.