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Launchpad kommt unter die AGPLv3

Canonicals Entwicklungsplattform wird im Sommer 2009 Open Source

Nach der Ankündigung, den Webdienst Launchpad als Open Source zu veröffentlichen, hat Canonical auch die Lizenzfrage beantwortet. Die Software wird unter der AGPLv3 bereitgestellt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Wenn am 21. Juli 2009 Launchpad in der Version 3.0 erscheint, soll die Version als freie Software bereitstehen. Canonical entschied sich nun für die AGPLv3 als Lizenz. Die Lizenz entspricht der GPLv3, ist jedoch um einen Punkt erweitert: Wenn Software über ein Netzwerk genutzt wird, muss der Quelltext kostenlos zum Download angeboten werden. Die normale GPL hingegen erlaubt, modifizierte GPL-Anwendungen über ein Netzwerk bereitzustellen, ohne die Änderungen anzubieten.

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Nicht alles soll jedoch freigegeben werden. Einige Komponenten haben eine technische oder strategische Bedeutung, heißt es von Canonical, und seien so sehr angepasst, dass sie geschlossen bleiben. Canonical-Chef Mark Shuttleworth nannte bereits die Komponente Soyuz als Beispiel.

Launchpad ist ein System zur verteilten Softwareentwicklung, das von Canonical für die Arbeit an der Linux-Distribution Ubuntu geschaffen wurde. Dafür verbindet Launchpad neben dem üblichen Code-Hosting auch Module, um Software zu übersetzen und Fehler zu verfolgen. Mittlerweile wird beispielsweise auch Inkscape über Launchpad entwickelt.



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Nameless 17. Feb 2009

Die Komponente Soyuz geht aber auch ab wie 'ne Rakete! *SCNR* Traurig, dass er gerade...

chris109 18. Jan 2009

Freiheit (im Bereich Software) = Voller Zugriff und volle Kontrolle über die Software die...

canonical 16. Jan 2009

ubuntu = menschlichkeit


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