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Interview: Elektromotoren sind geil

Eine Freude

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Tumminelli: Es gibt nichts Schöneres als einen Elektromotor. Er hat ein konstantes Drehmoment. Das bedeutet, man braucht keine Gangschaltung. Man kann mit einem Gang von 0 bis 200 km/h fahren. Man braucht keine Kupplung. Der Motor muss nicht warm werden. Er ist leise, vibriert und stinkt nicht.

Man muss noch nicht einmal Bremsen benutzen, weil man mit dem Motor bremst, damit gleichzeitig Energie zurückgewinnt und die Reichweite des Autos erhöht. Wenn man problemlos mit einem Elektroauto im Alltag unterwegs ist, dann ist das schon eine Freude.

Mindset
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Autofans finden natürlich einen 12-Zylinder-Motor mit Doppelturbokompressor cool. Aber die Qualität eines 150-kW-Elektromotors spricht sie auch an. Er schafft vibrationsfrei über 10.000 Umdrehungen und hat ein brachiales Drehmoment. Das ist auch geil.

Marktstart theoretisch 2010 möglich

Golem.de: Wann kommt der Mindset auf den Markt?

Tumminelli: Die Entwicklung ist abgeschlossen. Das Auto könnte in den kommenden zwölf bis 18 Monaten in Kleinserie hergestellt werden. Das heißt, das Fahrzeug könnte in der ersten Hälfte des Jahres 2010 auf den Markt kommen. Dazu reicht die finanzielle Kraft der Mindset-Muttergesellschaft aber nicht aus. Wir brauchen also Investoren.

Golem.de: Ist der Mindset so sicher wie ein herkömmliches Auto?

Mindset
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Tumminelli: Die Konstruktion ist ein Space-Frame aus Aluminium, wie ihn auch Lamborghini, Ferrari, Aston Martin oder Audi einsetzen. Der Fahrer sitzt damit in einer extrem steifen Fahrgastzelle. Das Auto hat Seitenaufprallschutz und zwei Airbags sowie andere Sicherheitstechnik wie ABS und später ESP. Damit ist der Mindset so sicher wie jedes andere Auto in Europa auch. Ohne solche Sicherheitsmaßnahmen kann man heutzutage kein Auto mehr anbieten.

Golem.de: Wenn der Mindset mit den gleichen Materialien und der gleichen Technik gebaut wird wie hochklassige Sportwagen, wie wollen sie ihn am Markt platzieren?

Tumminelli: Lamborghini oder Ferrari legen ihre Autos für sehr hohe Belastungen aus, was die Kosten stark in die Höhe treibt. Wir nutzen dieselbe Technologie, aber wir entwickeln anders, nach dem Prinzip der Effizienz und der Reduktion. Der Mindset muss ein hochwertiges Fahrzeug sein, weil der Preis für den Akku noch sehr hoch ist. Da mussten wir eine neue Balance zwischen Leistung, Wert und Qualität finden. Das Auto wird anfangs nicht massentauglich sein, aber es ist auch kein Luxusprodukt.

Der Preis wird dem eines gut ausgestatteten Mittelklassefahrzeugs aus Bayern entsprechen - also zwischen 50.000 und 70.000 Euro mit Akku. Vielleicht wird es später auch Möglichkeiten geben, den Preis zu senken, indem man etwa den Akku least.

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RainerH 18. Apr 2009

Hallo zusammen, sammelt hier jemand schöne, alte Elektromotore? Tolle Raritäten und...

jungeuskoelle 30. Jan 2009

Ihr seid zu faul.

andrejo 29. Jan 2009

Ah, da sind wieder etliche Schlaumeier unterwegs,die das Geschwafel vom sauberen...

Anonymer Nutzer 19. Jan 2009

Sein Auto ist viel besser als die Prototypen von Mini oder Smart. Allerdings gibt es das...

1234567 19. Jan 2009

Hallo, also ein Benzinauto hat ca einen Wirkungsgrad von 30%! Nimmt man ein Elektroauto...


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