Google schließt Jaiku und Dodgeball

Erfolglose Google-Dienste werden eingestellt

Google stellt seinen Twitter-Konkurrenten Jaiku ein und will die Software als Open Source veröffentlichen. Zudem steht das Verabredungsnetzwerk Dodgeball und der bislang nur in einer privaten Betaversion laufende Mashup Editor vor dem Aus.

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Wiederholt hat Google gezeigt, dass Projekte, die nicht erfolgreich sind, eingestellt werden, um die eigenen Ressourcen möglichst effektiv einzusetzen. Aktuell trifft es Jaiku, Dodgeball und den Mashup Editor.

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Bereits im April 2008 kündigte Google an, den Microblogging-Dienst Jaiku auf die App Engine zu portieren. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, will Google die Software als Open Source unter der Apache License freigeben und sich aus der Entwicklung zurückziehen. Der Dienst soll aber von einigen Google-Mitarbeitern auf freiwilliger Basis weiter betrieben werden. Zudem kann dann jeder auf Basis der App Engine und Jaiku einen eigenen Microbloggingdienst starten.

Google hatte Jaiku erst im Oktober 2007 gekauft.

Komplett abgeschaltet wird das Verabredungsnetzwerk Dodgeball, das Google im Mai 2005 kaufte. Über Dodgeball können sich Menschen gezielt per Handy verabreden, es lassen sich Freunde und Bekannte finden, die sich in der Nähe aufhalten. Die Dodgeball-Gründer Dens Crowley und Alex Rainert hatten Google bereits im April 2007 verlassen. Google habe sich nicht recht für den Dienst interessiert und keine entsprechenden Ressourcen bereitgestellt, beklagten die beiden damals.

Dodgeball soll in den kommenden Monaten abgeschaltet werden.

Auch Googles Mashup Editor steht vor dem Aus. Der Dienst steht bislang allerdings nur im Rahmen eines geschlossenen Betatests zur Verfügung. Nutzer sollen auf die mächtigere App Engine wechseln.

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