Mehr Kerne sind nicht unbedingt schneller
Ein Sandia-Team simulierte wesentliche Algorithmen, die genutzt werden, um bestimmte Informationen aus großen Datenmengen zu extrahieren. Dabei zeigte sich eine signifikante Beschleunigung, wenn Prozessoren mit vier statt zwei Kernen zum Einsatz kommen. Beim Wechsel auf acht Kerne ist der Geschwindigkeitszuwachs eher marginal und bei mehr als acht Kernen sinkt die Geschwindigkeit, so dass 16 Kerne kaum schneller arbeiten als zwei. Bei noch mehr Kernen geht die Leistung deutlich zurück.
Das Problem sei vor allem die fehlende Speicherbandbreite und ein regelrechter Wettstreit der Kerne um den Speicher-Bus. Bei mehr als acht Kernen stehen sich diese gegenseitig im Weg, so Sandia.
Die Sandia National Laboratories arbeiten im Auftrag der US-Regierung.