Abo
  • Services:

Jeder zweite von Nokia Bochum Entlassene ist arbeitslos

Lage trotz Transfergesellschaft und Neuansiedlung weiter angespannt

Ein Jahr nach der Schließung der Nokia-Fabrik in Bochum ist über die Hälfte der Entlassenen immer noch ohne Job. Im Januar 2008 hatte Nokia angekündigt, das Werk in Bochum zu schließen. Nokia zählte dort rund 2.300 Festangestellte und etwa 800 Leiharbeiter.

Artikel veröffentlicht am ,

Trotz Zusagen für neue Industrieansiedlungen hat über die Hälfte der ehemaligen Nokianer aus Bochum noch keinen Arbeitsplatz gefunden. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf einen Sprecher der Transfergesellschaft Peag. Danach haben 850 Betroffene einen Arbeitsplatz. Nur 100 Menschen gelang es, an anderen Nokia-Standorten unterzukommen. Die Peag rechnet mit dem Eintritt von 1.380 früheren Nokia-Mitarbeitern, hieß es weiter. Der Transferdienstleister bietet Betreuung und Weiterbildung für die Arbeitslosen. Die Maßnahmen sollen mit Hilfe europäischer Fondsmittel (ESF) weiter ausgebaut werden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Am 15. Januar 2008 hatte Nokia bekanntgegeben, die Produktion ins rumänische Cluj zu verlagern. Am Montag, dem 30. Juli 2008, schloss das Werk offiziell, was deutschlandweit Proteste und Empörung auslöste.

Oliver Burkhard, IG Metall Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen: "15 Prozent Rendite in Bochum waren nicht genug. Im Rückblick betrachtet steht Nokia mit der damaligen Entscheidung für eine Unternehmenspolitik, für ein Konzept von Wirtschaften, das gescheitert ist und dessen Folgen wir gerade in voller Härte spüren."

Die GfK-Marktforscher hatten im November 2008 Zahlen vorgelegt, nach denen der finnische Handyhersteller in Deutschland von 44 Prozent auf 36 Prozent Marktanteil gefallen ist. Schuld sei der Imageverlust durch die Werksschließung im Ruhrgebiet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  4. 5€ inkl. FSK-18-Versand

jeffeff 16. Jan 2009

Entlassungen gibt es immer, wenn das Produkt nich verkauft werden kann. Bei Nokia ging es...

blackmac 15. Jan 2009

Na und? Da gründest Du eine Kapitalgesellschaft, kaufst in einer ärmlichen Gemeinde...

Mal anders 15. Jan 2009

Das geniale ist ja ... die holen billigst Arbeiter aus dem Osten die dann unter...

Mal anders 15. Jan 2009

Wenn ich so etwas lesen muss, wird mir schlecht...

spanther 14. Jan 2009

Das ist schön. Einem jeden steht es auch zu sich selbst zu verwirklichen. Aber egal ob...


Folgen Sie uns
       


Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019)

Das Red Magic Mars von Nubia ist ein Gaming-Smartphone mit guter Hardware - und einem ziemlich guten Preis.

Nubia Red Magic Mars - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /