Mit Google Earth den Prado virtuell besichtigen

Zu den Bildern gehören Albrecht Dürers bekanntes Selbstporträt, Hieronymus Boschs Triptychon "Der Garten der Lüste" und Tizians "Kaiser Karls V". Sie sind in einer Auflösung von 14 Gigapixeln fotografiert, schreibt Clara Rivera Rodriguez vom spanischen Google-Team im LatLong-Blog(öffnet im neuen Fenster) .
Der virtuelle Prado ist mit einem auffälligen Icon in Madrid gekennzeichnet. Klickt der Nutzer darauf, öffnet sich eine Übersicht mit den 14 digitalisierten Bildern. Wählt der Nutzer eines der Bilder aus, erhält er eine Gesamtansicht mit Informationen zum Bild wie Titel, Künstler, der Maltechnik oder Datum der Entstehung sowie eine Bildbeschreibung. Klickt er auf das Bild, folgt ein eleganter Anflug auf das 3D-Modell des Museums und die Anwendung schaltet in den sogenannten Fotomodus um. Darin steht das ausgewählte Bild im Mittelpunkt, der Nutzer kann hineinzoomen. Diese Möglichkeit bietet einen faszinierenden Blick auf die Kunstwerke, lassen sich doch unter Umständen mehr Details erkennen, als wenn er leibhaftig vor ihnen stünde.
Das Museo del Prado in Madrid gilt als eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.