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Toshiba will Festplattengeschäft von Fujitsu kaufen

Wert der Sparte liegt bei 338 Millionen Euro

Der Technologiekonzern Toshiba will die Festplattensparte von Fujitsu übernehmen. Geboten werden 30 bis 40 Milliarden Yen (253 bis 338 Millionen Euro). Toshiba-Sprecher Keisuke Ohmori hat einen entsprechenden Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei bestätigt.

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Der japanische Elektronikkonzern Fujitsu will seine Festplattensparte verkaufen. Konkurrent Toshiba ist bereit, bis zu 338 Millionen Euro für den Konzernbereich zu zahlen. Einen entsprechenden Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei hat Toshiba bestätigt. Zum Verlauf der Gespräche und dem verhandelten Finanzrahmen wollte sich Firmensprecher Keisuke Ohmor nicht äußern. Das Blatt berichtet unter Berufung auf Verhandlungskreise, noch in diesem Monat solle ein unterschriftsreifer Vertrag vorliegen. Das Blatt sieht Toshiba nach einer erfolgreichen Übernahme als Weltmarktführer für Notebookfestplatten und für Festplatten in Navigationssystemen.

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Toshiba interessiert sich für Fujitsus Festplattenproduktion und den dazugehörigen Salesbereich, bestehend aus einer Fabrik in Thailand und einer auf den Philippinen. Eine Teilefertigung im Norden Tokios ist nicht Gegenstand der Verhandlungen.

Fujitsu-Finanzchef Kazuhiko Kato verhandelte nach eigenem Bekunden zuvor auch mit Western Digital aus den USA und mit dem chinesischen Computerkonzern Lenovo. "Wenn wir den Bereich behalten, werden die Verluste dort wachsen", sagte Kato. Im Finanzjahr 2008/2009, das im März 2009 endet, erwartet Fujitsu einen Verlust von 10 Milliarden Yen (84,3 Millionen Euro) in dem Bereich. Fujitsu konzentriere sich mehr auf hochpreisige IT-Produkte für Unternehmenskunden, so Kato.

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