Windows-Patch beseitigt drei Sicherheitslücken
Alle drei Sicherheitslücken befinden sich im SMB-Protokoll von Windows Vista, XP, 2000, Windows Server 2003 und 2008. Über den Versand speziell gestalteter Nachrichten können Angreifer aus der Ferne Schadcode auf einem fremden System ausführen und im schlimmsten Fall die komplette Kontrolle über einen anderen Rechner erlangen. Dazu ist keine vorherige Anmeldung am System erforderlich.
Das dritte Sicherheitsleck im SMB-Protokoll hat weniger schwerwiegende Folgen, weil damit lediglich eine Denial-of-Service-Attacke realisierbar ist und das System zu einem Neustart gebracht wird. Außerdem ist eine Anmeldung am System erforderlich, bevor dieser Fehler ausgenutzt werden kann. Bislang wurde keines der Sicherheitslecks aktiv ausgenutzt und Microsoft geht davon aus, dass dafür kein Schadcode geschrieben wird, weil dies mit erheblichem Aufwand verbunden ist.
Der dritte Fehler findet sich auch in der kürzlich veröffentlichten Betaversion von Windows 7 , Microsoft wird aber keinen Patch dafür veröffentlichen, weil das Risiko als moderat bewertet wird. Dieses Sicherheitsleck in Windows 7 wird Microsoft erst mit der nächsten öffentlichen Vorabversion des Nachfolgers von Windows Vista beseitigen.
Der Patch für Windows Vista, XP, 2000 sowie Windows Server 2003 und 2008 steht ab sofort als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Zudem wird der Patch bereits über Microsoft Update verteilt.