Obama macht Internetunternehmer zum Chef der Telekomaufsicht

Eines der ersten Themen für den neuen FCC-Chef wird Obamas Bitte an den Kongress sein, die Abschaltung des Analogfernsehens in den USA zu verschieben, um Härten für arme Menschen zu vermeiden. Geplant ist der Umstieg zum 17. Februar 2009. Kritiker an Obamas Vorstoß meinen, eine Verschiebung verzögere die technische Entwicklung. Am 20. Januar 2009 wird der neue amerikanische Präsident feierlich in sein Amt eingeführt.

Terrestrische Nutzer brauchen mit der TV-Umstellung eine Konverterbox, die ihnen der Staat mit 40 US-Dollar pro Stück bezuschusst. Doch das Programm von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush hat einen schweren Planungsfehler: Die Regierungsgutscheine wurden ungültig, bevor ausreichend Konverter auf den Markt kamen. Außerdem ist es nicht ausreichend durchfinanziert. "Die Regierung verdient 19 Milliarden US-Dollar durch die Versteigerung des analogen TV-Spektrums, und die Leute müssen in die Geschäfte gehen und Geld für eine Konverterbox ausgeben", sagte der Verbraucherschützer Joel Kelsey von der Consumers Union.

In Dezember 2008 hatte Nielsen Media Research vorgerechnet, dass 7,8 Millionen Haushalte am Stichtag von der TV-Versorgung abgeschnitten sein werden. Nach Zahlen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte (Stand 2007) nutzen 64 Prozent der mehr als 110 Millionen Fernsehhaushalte in den USA das Kabel zum Fernsehempfang. Zu 27 Prozent kommen die bunten Bilder per Satellit. Nur 9 Prozent (knapp 10 Millionen Haushalte) setzen auf Terrestrik. Andere Studien gehen von 15 Millionen Haushalten aus. Der einzelne Fernsehzuschauer hat im Schnitt die Wahl zwischen über 100 Kanälen.

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