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Die 25 gefährlichsten Programmierfehler

Experten wollen Sicherheitslücken verhindern. Eine Gruppe internationaler Programmierexperten hat eine Liste der 25 gefährlichsten Programmierfehler veröffentlicht. Sie sollen für Sicherheitslöcher verantwortlich sein und Datenspionage ermöglichen. Die meisten Programmierer achteten nicht darauf, diese Fehler zu vermeiden.
/ Julius Stiebert
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Verschiedene Experten haben sich auf eine Liste der 25 gefährlichsten Programmierfehler geeinigt. Beteiligt waren Mitarbeiter der National Security Agency und des Department of Homeland Security ebenso wie Experten von Microsoft, Oracle, Symantec und Red Hat. Auch verschiedene Universitäten beteiligten sich.

Erschreckenderweise seien sich die meisten Programmierer der Fehler nicht bewusst, so die Experten. An Universitäten werde nicht gelehrt, wie sie sich vermeiden lassen. Die Literatur konzentriere sich auf Sicherheitslücken, die durch Programmierfehler entstehen. Das sei zwar hilfreich. Es erspare aber Arbeit, sich des Fehlers vorher anzunehmen, so die Experten. Und die Auswirkungen der Fehler seien enorm: Zwei der Fehler in der Liste waren 2008 für 1,5 Millionen Servereinbrüche verantwortlich.

Die Liste soll verschiedene Zwecke erfüllen. Nach Vorstellung der Experten sollen Käufer von Softwareanbietern verlangen, dass die ihre Produkte zertifizieren und damit garantieren, dass die 25 Fehler nicht enthalten sind. Der US-Bundesstaat New York wende bereits ein solches Verfahren an und integriere die 25 Fehler in seine Liste.

Außerdem erhoffen sich die Experten, dass Testwerkzeuge die 25 Fehler erkennen und Programmierern so bei der Arbeit helfen. Universitäten sollten lehren, wie sich kritische Fehler vermeiden lassen und Arbeitgeber sollten anhand der Liste die Fähigkeiten ihrer Programmierer prüfen und verbessern können.

Die Liste der 25 gefährlichsten Programmierfehler(öffnet im neuen Fenster) ist in drei Kategorien aufgeteilt: Die unsichere Interaktion zwischen Komponenten, riskante Ressourcenverwaltung sowie durchlässige Sicherheitsvorkehrungen.

Unter den aufgelisteten Fehlern finden sich etwa die ungenügende Eingabeüberprüfung(öffnet im neuen Fenster) , SQL Injection(öffnet im neuen Fenster) sowie Cross-site Scripting(öffnet im neuen Fenster) . Aber auch falsche Berechnungen(öffnet im neuen Fenster) und Verhaltensfehler wie heruntergeladenen Code nicht auf dessen Integrität zu prüfen(öffnet im neuen Fenster) tauchen in der Liste auf. Weiterhin listen die Experten fest eingebaute Passwörter(öffnet im neuen Fenster) und die Programmausführung mit unnötigen Rechten(öffnet im neuen Fenster) auf.


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