Webcam erlaubt stereoskopische Übertragung von Onlinekonferenzen. Es sieht aus wie ein Freund von Wall-E, ist aber eine Stereoskopie-Webkamera: Die Minoru des britischen Designers David Holder ist demnächst erhältlich und erlaubt Aufnahmen von räumlich wirkenden Bildern. Sie wirken aber erst mit Spezialbrille.
Die Minoru verfügt über zwei Objektive, die gemeinsam ein stereoskopisches Bild erzeugen. Die 3D-Kamera des britischen Designers David Holder hat auf der CES 2009 in Las Vegas ihre öffentliche Premiere gefeiert, inzwischen ist sie im internationalen Onlineversandhandel für rund 70 Euro erhältlich.
Um die stereoskopischen Videos der Minoru – etwa während einer Videokonferenz – in räumlichem 3D sehen zu können, muss der Nutzer eine Spezialbrille mit einer türkisen und einer roten Folie tragen. Jeder Kamera liegen fünf Brillen bei. Die Webcam funktioniert laut Hersteller mit den gängigen Diensten wie Skype oder Windows Live Messenger und kann alternativ auch Einzelbilder aufnehmen oder als normale 2D-Kamera betrieben werden. Angeschlossen wird die Minoru per USB 2.0, die Auflösung bewegt sich in einem Rahmen von mindestens 320 x 240 bis hin zu 800 x 600 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde.
3D-Steoroskopie war auch auf der CES 2009 ein wichtiges Thema. So hat Sony beispielsweise eine 3D-Version des Rennspiels Wipeout HD präsentiert. Nvidia stellte die GeForce 3D Vision Glasses vor, die zumindest im amerikanischen Einzelhandel für rund 200 US-Dollar erhältlich sein sollen. Und Panasonic zeigte ein 3D-Heimkinosystem aus Blu-ray-Player, Plasma-Fernseher und Shutter-Brille.