Panasonic verbindet Blu-ray-Player mit Amazon, 3D und VHS
Auch in diesen drei Geräten kommt der Videoprozessor Chroma Processor Plus von Panasonic Hollywood Laboratory (PHL) zum Einsatz. Hochwertiges 1080p-Upscaling wird für alle Formate versprochen – bereits DMP-BD35 und DMP-BD55 wurde in verschiedenen Testberichten eine sehr gute DVD-Ausgabe attestiert. Allerdings gab es auch Kritik an der Bedienung.
Wie die Vorgänger bieten auch die drei Neulinge einen Audiodecoder für Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio Essential. Ein zusätzliches 96-kHz-Surround-Remastering soll jedoch Audio-CDs und andere Quellen besser klingen lassen. Wie der DMP-BD55 hebt sich auch dessen Nachfolger DMP-BD80 vom günstigeren DMP-BD60 durch analoge 7.1-Kanal-Ausgänge ab.
Panasonic will bei der neuen Blu-ray-Player-Generation durch Verringerung der Komponentenanzahl den Stromverbrauch gesenkt haben. Außerdem schalten sich die neuen Geräte in Verbindung mit Panasonic-Fernsehern und Viera Link (Pansonics CEC-Version) sofort in den Stand-by-Modus, sobald etwa zu einem Fernsehsender oder einer anderen Videoquelle umgeschaltet wird. Im Stand-by-Modus soll der BD60 rund 16 Prozent weniger Strom als der Vorgänger DMP-BD35 benötigen.
Die benötigte Authoring-Technik für die Blu-ray-Scheiben mit Videostreams für jedes Auge wurde von Panasonic Hollywood Laboratory (PHL) entwickelt. Der zur Wiedergabe eingesetzte Blu-ray-Player soll genügend Leistung bieten, um beide Full-HD-Bilder in Echtzeit darzustellen. Präsentiert wurde das 3D-Heimkino-Demonstrationssystem erstmals auf der CEATEC JAPAN 2008 im Oktober 2008, kommerziell könnten 3D-Blu-ray-Player und Fernseher bis 2010 erhältlich sein.
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