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Blu-ray in den USA: Vom Weihnachtsgeschäft zum Massenmarkt

Bisher rund 30 Millionen Blu-ray-Filme in den USA verkauft

In den USA wurden im Jahr 2008 insgesamt 24,09 Millionen Blu-ray-Filme verkauft. Über die Hälfte davon entfiel auf das vierte Quartal und damit das Weihnachtsgeschäft.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwischen der Einführung der Blu-ray Disc in den USA im Juni 2006 und dem Jahresende 2008 wurden rund 30 Millionen Blu-ray-Filme verkauft. Davon entfallen 24,09 Millionen Blu-ray-Filmverkäufe auf das Jahr 2008. Auf dem Weg in den Massenmarkt ist der DVD-Nachfolger mit seinem deutlich besserem Bild und Ton jedoch erst seit dem vierten Quartal 2008.

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Im Oktober 2008 wurden erstmals über 1 Millionen Blu-ray-Filme in einem Monat verkauft, maßgeblich durch die Blu-ray-Veröffentlichung von Iron Man. Im November 2008 wurde dann die 2-Millionen-Marke geknackt, im Dezember die 3-Millionen-Marke. Hier halfen die Veröffentlichung des Batman-Films Dark Knight, das mittlerweile deutlich gewachsene Filmangebot, viele Sonderangebote und die auch in den USA immer günstigeren Blu-ray-Player.

Die Zahl der in den USA verfügbaren Blu-ray-Filme ist bis dato auf 1.100 gestiegen. Davon sind 75 BD-Live-Titel, greifen also über über das Internet auf zusätzliche Funktionen zu. Noch muss die Filmindustrie aber lernen, damit umzugehen. Und das nicht nur, wenn es darum geht, BD Live sinnvoll zu nutzen und einen wirklichen Mehrwert zu bieten: Zum Teil fehlt auch das Verständnis für die Bedeutung einer leistungsfähigen Server-Infrastruktur. Bei Iron Man wurde etwa unterschätzt, was für eine Serverlast hunderttausende von anfragenden Blu-ray-Playern mit sich bringen.

Wurden 2008 noch Blu-ray-Player angekündigt, die BD Live mangels Ethernet-Schnittstelle nicht nutzen können, stellten alle namhaften Hersteller auf der CES 2009 ausschließlich BD-Live-fähige Geräte vor, zum Teil sogar mit WLAN-Erweiterung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind laut BDA über 75 Prozent der verkauften Blu-ray-Player in der Lage BD Live zu nutzen - allerdings nur wenn die PS3 eingerechnet ist.

Seit Juni 2006 wurden in den USA 10,7 Millionen Blu-ray-fähige Abspielgeräte ausgeliefert - der Großteil davon, 7,51 Millionen laut VGChartz, entfällt noch immer auf die Playstation 3. Der Anteil an herkömmlichen Blu-ray-Playern steigt jedoch, da sie im Laufe des vergangenen Jahres merklich günstiger wurden. Die PS3 hat damit keinen Preisvorteil mehr - und ist mit 170 Watt der mit großem Abstand größte Stromfresser unter den Blu-ray-Playern.

Zum Vergleich: Aktuelle Standalone-Blu-ray-Player verbrauchen laut den Kollegen der Audiovision in der Regel zwischen 14 und 27 Watt, nur ein Gerät schafft es auf 56 Watt und ist damit dennoch noch weit von der Sony-Spielekonsole entfernt. Zwar ist die PS3 ein Multitalent, doch wenn es um Filme geht, ist Blu-ray-Playern nicht einmal mehr Video-on-Demand fremd. In den USA können Filme längst auch über das Internet in den Blu-ray-Player geladen werden, was in Zukunft noch stark ausgebaut werden soll.

Die Sprecher der Blu-ray Disc Association (BDA) sind aufgrund des Wachstums entsprechend zuversichtlich, dass das noch junge Format weiteren Zuwachs erhält. Immerhin sei schon die DVD übertrumpft worden - zwar nicht was die Verkaufszahlen der Filme angeht, diese liegen ein Vielfaches über der Blu-ray. Dafür seien aber mit den 10,7 Millionen Stück in drei Jahren mehr Blu-ray-Player verkauft worden als seinerzeit DVD-Player in den ersten drei Jahren nach Start der DVD; dort waren es 5,4 Millionen Geräte, laut CEA Market Research.

Entsprechend bewarb die BDA auf der CES die Blu-ray auch als bisher beliebteste, erfolgreichste Plattform in der Geschichte der US-Unterhaltungsindustrie - und will alles daran setzen, das Format 2009 in den USA in den Massenmarkt zu bringen.

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fubu 13. Jan 2009

quatsch. hast natürlich recht - man braucht mkv2vob...

nixda0815 12. Jan 2009

samsung bd-p1500 hat bdlive und kostet 159€....

titrat 12. Jan 2009

... Das tue ich nicht, aber mich interessiert primär mein Profil - bin aber sehr...

Echt mal 12. Jan 2009

Im Text steht "1 Million Filme im Monat", was ja einen Zeitraum angibt. Leider ist es...

surfenohneende 11. Jan 2009

Genau!!!!! Da sind DIE selbst schuld, wenn der Dreck im Regal liegt und sich...


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