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Tag - Barcode à la Microsoft

Farbige Dreiecke als Konkurrenz zu QRCode und DataMatrix. Microsoft hat eine eigene Barcode-Technik vorgestellt – und passende Handy-Anwendungen zum Auslesen. Microsoft Tag basiert auf so genannten High Capacity Color Barcodes (HCCBs), Grafiken aus farbigen Dreiecken, in denen Informationen kodiert sind.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit Tag(öffnet im neuen Fenster) will Microsoft physische Objekte in Links verwandeln. Werden die Tags beispielsweise mit dem Handy fotografiert, kann dieses aus der Grafik einen Link generieren und zusätzliche Informationen anzeigen.

Die Idee ist alles andere als neu, bereits seit Jahren gibt es unterschiedliche Ansätze physische Objekte mit 2D-Barcodes auszustatten. Die Semapedia beispielsweise ist nur eines von zahlreichen Projekten, das diese Idee verfolgt.

Microsoft versucht das Konzept nun mit einer eigenen Barcode-Technik zu kommerzialisieren. Die bunten Tags sollen Informationen auf kleinerer Fläche als beispielsweise QRCode(öffnet im neuen Fenster) oder DataMatrix(öffnet im neuen Fenster) bieten. Vier farbige Dreiecke reichen aus, um 1 Byte Daten zu speichern. Für einfache Handy-Kameras sollen die farbigen Dreiecke gut zu erfassen sein, auch wenn sie teilweise beschädigt sind.

Die entsprechende Client-Applikation steht für Windows Mobile, Java-Handys (J2ME), iPhone, Blackberry und Symbian S60 zur Verfügung. Auch eine Version für Android ist geplant. Die jeweils passende Software für das eigene Gerät kann unter gettag.mobi(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.

Wer eigene Tags erstellen will, kann dies unter tag.microsoft.com(öffnet im neuen Fenster) tun.


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