3D-Shooter auf dem Handy: AMD und Otoy bauen GPU-Cluster

Cloud Computing für Streaming von Filmen und Spielen

Zusammen mit dem US-Provider Otoy baut AMD eine neue Form von Supercomputer. Die "Fusion Render Cloud" soll 2009 ans Netz gehen und für Unternehmen der Unterhaltungsindustrie HD-Inhalte verteilen. Damit lassen sich beispielsweise aufwendige 3D-Spiele auf dem Handy nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

AMD-CEO Dirk Meyer und Otoy-Chef Jules Urbach stellten den in Bau befindlichen Supercomputer auf der CES vor. Auf Basis von über 1.000 GPUs, die für Rechenaufgaben genutzt werden, soll die Maschine rund eine Million Threads parallel bearbeiten können. Im Einsatz für "Cloud Computing" sollen auf dem Rechner aber nicht, wie bisher bei Supercomputern üblich, Aufgaben für Forschung und Wissenschaft laufen.

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Vielmehr will das Start-up-Unternehmen Otoy auf der Maschine Inhalte wie aufwendige Spiele rendern. Die so entstehenden Bilder sollen dann per Internet verteilt werden, auch auf mobile Geräte wie Handys. Spieleunternehmen wie Electronic Arts, die ebenfalls auf der AMD-Veranstaltung vertreten waren, sollen dazu spezielle Versionen ihrer Toptitel erstellen. Daneben will Otoy als Provider die Rechenleistung der Render Cloud auch für die Entwicklung von Spielen gegen Gebühr zur Verfügung stellen.

Eine weitere Anwendung ist die geräteunabhängige Wiedergabe von Videos. AMD hat dafür ein Szenario entworfen, bei dem sich der Nutzer auf dem Heimweg vom Arbeitsplatz einen Film auf dem Handy ansieht. Zu Hause angekommen kann er sich den Film von der zuletzt gesehenen Stelle an auf dem Fernseher im Wohnzimmer ansehen. Dafür ist dann natürlich eine breitbandig ans Internet angebundene Set-Top-Box oder ein Media-Center-PC nötig.

Für die Fusion Render Cloud stellt AMD die Hardware. Das noch recht verschlossene Unternehmen Otoy, das auf seiner Webseite nur "soon" für weitere Informationen zum Konzept angibt, soll sich um die Geschäftsmodelle und den Betrieb des Rechners kümmern. Otoy ist jedoch in der Spiele-Branche bereits länger aktiv, trat aber nur auf Fachkongressen wie der GDC2006 in Erscheinung. Bisher arbeitete Otoy unter anderem auch an der Umsetzung von Hollywood-Schauspielern in 3D-Modelle, für die sich viel Stars bereits die Rechte am eigenen 3D-Modell sichern lassen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2009 soll die Render Cloud mit ihren Diensten ans Netz gehen.

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Dr.Sterni 14. Jan 2009

Na toll, dass Sie das ja alles so genau wissen... Kann man nur mit dem Kopf schütteln...

Wyv 09. Jan 2009

Ich habe den Verdacht, dass man hier eine Anwendung konstruiert, die man so technisch...

xxxx 09. Jan 2009

vielleicht bist du einfach zu schlecht

wubbl 09. Jan 2009

..inklusive Lenkrad-Clip ;>



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