Google Chrome erhält Profile und füllt Formularfelder aus

Für Formularfelder gibt es nun eine automatische Vervollständigung. Dabei merkt sich der Browser, was der Nutzer eingetippt hat, so dass häufig benutzte Begriffe schneller eingegeben werden können. Bei Bedarf kann diese Funktion ausgeschaltet werden. Bislang berücksichtigt die Zoomfunktion des Google-Browsers nur den Text auf einer Webseite, in Zukunft werden aber auch Bilder mit Text vergrößert und verkleinert.
Die Entwicklerversion basiert auf einer neuen Version von WebKit, die nun auch die CSS-Funktionen CSS Gradients sowie CSS Canvas Drawing beherrscht. Teilweise werden auch CSS Reflections und CSS masks unterstützt. Darüber hinaus wurde die JavaScript-Engine V8 überarbeitet. Außerdem ist eine experimentelle Integration von Greasemonkey-Scripts enthalten. Diese muss aber erst über die Eigenschaften der Chrome-Verknüpfung auf dem Windows-Desktop in den Einstellungen aktiviert werden.
Die aktuelle Entwicklerversion von Google Chrome ist nur nach ein paar speziellen Handgriffen zu bekommen. Einen allgemeinen Download bietet Google nicht. Grundvoraussetzung ist eine installierte Chrome-Version, dann muss sich der Anwender beim Developer Preview Channel(öffnet im neuen Fenster) anmelden, das die Software Google Chrome Channel Changer(öffnet im neuen Fenster) übernimmt. Nach dieser Prozedur kann die Chrome-Entwicklerversion über die Updatefunktion des Browsers heruntergeladen und installiert werden.
Nachtrag vom 9. Januar 2009, 11:19 Uhr:
Die portable Fassung der aktuellen Chrome-Version(öffnet im neuen Fenster) kann über das Blog von Carsten Knobloch heruntergeladen werden.
Nachtrag vom 9. Januar 2009, 11:50 Uhr:
Der Artikel beschreibt nun auch die Verbesserungen beim Verschieben von Chrome-Tabs.