CES: Kuschelroboter und Kugelkamera

Wowwee stellt neue Spielzeugroboter auf der CES vor

Wowwee ist mit einem Sortiment neuer Produkte zur CES 2009 nach Las Vegas gereist. Für die kleinen Kinder gibt es robotische Kuscheltiere, für die größeren einen Roboter, der tanzen kann. Außerdem hat das Hongkonger Unternehmen einen kugelförmigen Spionageroboter mit einer Kamera im Angebot.

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Joebot
Joebot
Das Hongkonger Unternehmen Wowwee, das auf Roboterspielzeug spezialisiert ist, hat auf der CES in Las Vegas eine Reihe neuer Roboter präsentiert. Joebot ähnelt dem 2006 vorgestellten Robosapien und ist ein schwarz-weißer, humanoider Roboterkumpel. Er reagiert auf Sprachbefehle und kann sogar antworten. Allerdings hört er nicht nur auf Sprache, sondern auch auf Musik. Denn der Joebot kann nicht nur gehen, sondern auch tanzen. Seine Bewegungen seien dabei "schnell und flüssig", so der Hersteller. Hindernisse erkennt er mit Hilfe von Infrarotsensoren und kann sie umgehen. Zudem soll Joebot auch selbst Musik machen: Spielt der Nutzer ihm Musik vor, wiederholt er den Rhythmus.

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Außer durch Sprache kann Joebot auch über Sensoren in seinen Händen oder mit der Fernsteuerung des Robosapien gesteuert werden. Daneben verfügt Joebot über vordefinierte verschiedene Verhaltensmuster, wie etwa Patrouillieren, Wachen oder den Kampfmodus. In diesem läuft er durch das Zimmer, sucht nach Gegenständen und greift sie an, indem er sie mit den LEDs in seinen Händen "beschießt". Der Nutzer kann zum Gegenangriff übergehen, indem er eine beliebige Infrarotfernbedienung als Waffe gegen Joebot einsetzt.

Roborover
Roborover
Der Roborover ist ein humanoider Roboter, der anstelle von Beinen zwei Raupenketten hat. Wowwee bezeichnet den Roborover als "scheuen, kleinen Entdecker", der per Fernbedienung gesteuert wird. Er kann sprechen und lernen. Das bedeutet, er gewöhnt sich an den Nutzer, was sich in einer vertrauteren Ansprache bemerkbar machen soll.

Leopoard aus der Alive-Serie
Leopoard aus der Alive-Serie
Eher für kleinere Kinder gedacht sind die Kuschelroboter aus der Alive-Serie, die aus einer robotischen Schimpansenbüste hervorgegangen ist. Inzwischen wurde der Menschenaffe durch robotische Plüschtiere abgelöst. Neu im Jahr 2009 sind ein Husky, ein Koala, ein Leopard und eine Robbe, die etwa lebensgroß sind. Sie haben animierte Gesichter, verfügen also über ein Mienenspiel und reagieren, wenn sie berührt werden.

Neu hinzu kommt die Serie Alive Mini, zu der etwa zehn Zentimeter große Kuscheltiere gehören. Sie verfügen über Neigungs- und Berührungssensoren, über die sie feststellen können, wenn sie gekuschelt werden. Diese Zuwendung quittieren sie mit wohligen Geräuschen. Sie werden zusammen mit einer Babytrinkflasche ausgeliefert, die sie mit Hilfe ihrer Sensoren orten können. Die vier Alive Sleeping Cuties schließlich sind zwei verschiedene Perserkatzen, ein Beagle und ein Labradoodle. Werden sie gestreichelt, schließen sie die Augen, rollen sich in einer Schlafposition zusammen und schlummern sanft ein.

Spyball
Spyball
Wie im Jahr 2008 stellt Wowwee auch dieses Jahr wieder einen Spionageroboter vor. Spyball ist seinem Namen entsprechend zwar rund, aber er rollt nicht, sondern bewegt sich auf Rädern, zwei an den Seiten und einem dritten, das hinten zur Stabilisierung angebracht ist. Oben aus dem Ball kann eine Kamera ausgefahren werden, mit der Nutzer beobachten können, was in den anderen Räumen der Wohnung vorgeht. Der Spyball überträgt Bilder drahtlos aus dem überwachten Raum auf jedes WLAN-fähige Gerät - auf den Computer ebenso wie auf die Spielekonsole oder das Mobiltelefon. Der Spyball kann jedoch auch über das Internet gesteuert werden. Das erlaubt es den Nutzern, sich auch am Urlaubsort davon zu überzeugen, dass zu Hause alles in Ordnung ist.

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