Yahoo will Internetfernseher vorantreiben
Das WDK nutzt Standardtools wie Javascript, XML und HTML, was die schnelle Entwicklung und Bereitstellung von TV-Widgets ermöglichen soll. Entwickler können mit dem WDK TV-Widgets erstellen, die über eine große Auswahl von Programmierschnittstellen, die sogenannten Widget-Channel-APIs, verfügen. Neben Yahoo-Onlinediensten wird es auch Angebote unter anderem von Größen wie eBay, MySpace, CBS, Twitter und Amazon geben.
Die Initiative von Yahoo kommt womöglich zum richtigen Zeitpunkt. So hat eine in den USA durchgeführte Studie(öffnet im neuen Fenster) ergeben, dass Internet auf dem TV in drei bis fünf Jahren den Massenmarkt erreicht haben wird. Bei einer Umfrage hätten bereits 29 Prozent der Teilnehmer "definitiv" gesagt, dass sie nur TVs in die engere Wahl nehmen, die über Internetzugang verfügen. 45 Prozent kaufen sich "wahrscheinlich" nur ein Gerät mit eingebautem Web – und nur 4 Prozent möchten nicht auch noch beim Fernsehen online sein.
Besonders viele der Befragten – rund 85 Prozent – waren am TV-Zugriff auf Videoportale wie Youtube – allerdings mit HD-Inhalten – und auf kommerzielle Videodownloadangebote wie Netflix interessiert. Was den Zugriff auf Spielfilme und TV-Sendungen angeht, wünschten sich 51 Prozent ein werbefinanziertes Modell. Von den restlichen 49 Prozent würde gut die Hälfte nur für Filme zahlen, die noch aktuell sind und in den Kinos laufen.
Die Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen Strategy Analytics erstellt und vom britischen Unternehmen Oregan(öffnet im neuen Fenster) in Auftrag gegeben, das unter anderem genau die angesprochenen TV-Browser entwickelt, sowie vom deutsch-schweizerischen Prozessorhersteller Micronas(öffnet im neuen Fenster).
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