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Test: AMD spielt wieder mit - Phenom II überzeugt

Mehr Takt und Tempo, aber weniger Leistungsaufnahme

AMDs erster Desktopprozessor mit 45-Nanometer-Technik ist da. Der Phenom II ist in allen Bereichen deutlich schneller als sein Vorgänger und macht Intel in der Quad-Core-Klasse um 3 GHz ernsthafte Konkurrenz. Anders als beim Core i7 braucht AMD für die Mehrleistung aber nicht mehr Strom.

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Hoffnungsträger: Phenom II X4
Hoffnungsträger: Phenom II X4
Diesmal hat sich AMD sehr beeilt: Nur knapp 13 Monate nach dem unglücklichen Start seines ersten Quad-Cores namens "Phenom" kommt bereits das Modell "Phenom II" auf den Markt. Nicht nur die Produkteinführung des ersten Phenom hatte AMD verpatzt, die Prozessoren hinkten auch mit folgenden Modellen bis zum Phenom 9950 mit 2,6 GHz Intels Core-Prozessoren in der Rechenleistung hinterher. Zudem braucht der Phenom 9950 mit einer Leistungsaufnahme (TDP) von 140 Watt geeignete Mainboards und kräftige Kühler.

In der Folge musste AMD die Phenom-Prozessoren regelrecht verschleudern, um im Verhältnis von Preis zu Rechenleistung konkurrenzfähig zu sein. Selbst der Phenom 9950, die bisher schnellste Desktop-CPU von AMD, kostet laut aktueller Preisliste für PC-Hersteller nur 174 US-Dollar.

In dieser Preisklasse muss Intel nur seine viel billiger herzustellenden Dual-Cores anbieten, selbst der kleinste Quad-Core Q6600 mit 2,4 GHz kostet aktuell bei Intel 183 US-Dollar. Diese 65-Nanometer-CPU ist zudem ein Auslaufmodell.

Prozessor Takt OEM-Preis
Phenom II X4 940 3,0 GHz 275 US-Dollar
Phenom II X4 920 2,8 GHz 235 US-Dollar

Für AMD muss der Phenom II also alles besser machen: Mehr Rechenleistung bei weniger Leistungsaufnahme ist gefragt. Nur so lassen sich günstige Plattformen bauen, für die sich letztlich wieder höhere Preise erzielen lassen. Und mehr Geld zu verdienen ist für das vor kurzem aufgeteilte und hoch verschuldete Unternehmen AMD das wichtigste Ziel.

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Zunächst schickt AMD dafür die zwei Modelle "Phenom II X4 940 Black Edition" (3,0 GHz) und "Phenom II X4 920" (2,8) GHz ins Rennen, die ab sofort in Massenstückzahlen erhältlich sein sollen. Nur das schnellere Modell, das aber immerhin in einer Serienausführung, konnte AMD bisher zum Test zur Verfügung stellen.

Beide Prozessoren passen in bestehende Mainboards mit dem Sockel AM2+ und arbeiten folglich mit dem günstigen DDR2-Speicher. Erst im Laufe des ersten Quartals 2009 will AMD auch weitere Phenom II für den Sockel AM3 und DDR3-Speicher anbieten.

Test: AMD spielt wieder mit - Phenom II überzeugt 
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