Test: AMD spielt wieder mit - Phenom II überzeugt

Testsysteme und Verfahren

Testplattform: Gigabyte MA790GP-DS4H
Testplattform: Gigabyte MA790GP-DS4H
Um vollständige Vergleichbarkeit zum Test des Core i7 zu erreichen, haben wir den Phenom II 940(3,0 GHz) wie seinen Vorgänger Phenom 9950 (2,6 GHz) im Gigabyte-Mainboard MA790GP-DS4H mit 790GX-Chipsatz getestet. Dieses Board ist eines der drei Modelle, die AMD für den Test unterstützt.

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Obwohl das Namensschema des Phenom II eine Vergleichbarkeit mit dem Core i7 940 nahelegt, konnte Intel diese CPU nicht zur Verfügung stellen. Wie schon beim Test der i7-Serie schlug Intel vor, seine Leistungsfähigkeit durch Heruntertakten des 965 nachzubilden. Das ist bei identischen Dies ein vertretbares Verfahren, wir haben dennoch darauf verzichtet. Die Skalierungsfähigkeit der Architektur zeigt sich auch durch die Tests des 920, in puncto Leistungsaufnahme ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich 940 und 965 deutlich unterscheiden.

Durch die drei Speicherkanäle des Core i7 lässt sich mit praxisnahen Speichermengen nur bei 3 GByte die gleiche Bestückung auf Dual-Channel-Systemen erreichen. Mit 2 x 1 GByte und 2 x 512 MByte ist das jedoch problemlos möglich, moderne Chipsätze vertragen auch nichtidentische Module und erreichen dabei ihre volle Leistung. Wir setzten dafür nach Rücksprache mit AMD HyperX-Module von Kingston mit DDR2-1.066 ein. Diese Module lassen sich auch mit höheren Frequenzen betreiben, wir beließen die Einstellungen bei 533 MHz physikalischem Takt und 5-5-5-18-Timings.

Gegen den Phenom II traten die Core i7 (920: 2,66 GHz, 965: 3,2 GHz) auf dem Intel-Board X58SO (DDR3-1.066) und ein Core 2 Extreme QX9770 (3,2 GHz) auf dem Gigabyte-Mainboard X48-DQ6 mit den gleichen DDR2-Speichermodulen und Timings wie die Phenoms an.

Alle Systeme wurden mit der Intel-SSD SSD X25-M mit 80 GByte bestückt. Die Solid-State-Disc erreichte auf allen Rechnern Leseraten von mindestens 220 MByte pro Sekunde und schrieb Daten mit rund 60 MByte pro Sekunde. Vor allem durch die kurzen Latenzen verlagert die SSD den Flaschenhals bei den Anwendungstests vom Massenspeicher zur CPU.

Als Netzteil diente ein 850-Watt-Modell von BeQuiet (Dark Power Pro), die Grafik stellte die Radeon HD 4870 X2 mit zwei R700-GPUs samt Catalyst-Treiber 8.10. Alle Tests fanden unter Windows Vista Ultimate SP1 in der 32-Bit-Version mit aktuellen Chipsatztreibern statt.

Im Sinne der Vergleichbarkeit blieb der Grafiktreiber unverändert, obwohl inzwischen Catalyst 8.12 erschienen ist - allerdings ist mit Crysis hier nur ein grafisches forderndes Spiel vertreten. Das gilt auch für iTunes, das hier in Version 8.0.1 verwendet wird, obwohl die Ausgabe 8.0.2 bereits erschienen ist. Kurze Vergleichsmessungen auf einem anderen System ergaben beim MP3-Encoding mit der Apple-Software jedoch keine Änderungen in der Geschwindigkeit der Versionen.

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ATI Zocker 09. Mär 2009

ach ja und games die nen triple-quad-core haben sollten gibts genug: far cry 2, gta 4...

unterschichten|... 11. Jan 2009

Wie willst Du denn das beurteilen können? Du kennst doch die Hintergründe gar nicht. Wenn...

unterschichten|... 11. Jan 2009

Wobei der VW Passat wohl eher ne Bruchbude ist, qualitativ als auch von der Gestalt her...

Alleswisser 10. Jan 2009

Solange die Öltypen in AMD Geldströme reinpumpen sind die im Godlikemodus.

frank meier 09. Jan 2009

ja, doch irgendwann macht jeder mal pause. :) Ich habe mich über den Benchmark gefreut...



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