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Test: AMD spielt wieder mit - Phenom II überzeugt

Einfache Upgrades dank Sockelkompatibilität

Phenom II in AM2+-Board
Phenom II in AM2+-Board
Einer der größten Vorteile des Phenom II ist seine Abwärtskompatibilität. Theoretisch sollte der Prozessor in jedem Mainboard mit dem Sockel AM2+ laufen, in der Praxis braucht man für sicheren und sparsamen Betrieb ein BIOS-Update. Zumindest für ihre High-End-Boards haben Asus, Gigabyte und MSI im Vorfeld der Phenom-II-Vorstellung bereits entsprechende Firmwareaktualisierungen für die Tester zur Verfügung gestellt.

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So konnten wir vor dem Test die BIOS-Version F3M für das Gigabyte-Board MA790GP-DS4H mit einem Phenom 9950 einspielen und anschließend den Phenom II 940 problemlos nutzen. Es bleibt zu hoffen, dass die Mainboardhersteller auch für einfachere AM2+-Boards ein neues BIOS zur Verfügung stellen. Da diese Bauteile schon unter 50 Euro angeboten werden - dann aber mit sehr einfacher Ausstattung -, ließe sich so eine konkurrenzlos günstige Plattform schaffen. Beim Marktstart des Phenom waren die Mainboardhersteller mit ihrer Unterstützung anfangs sehr zögerlich.

Noch etwas theoretischer sollte ein Phenom II auch in einem AM2-Board (also ohne "Plus") funktionieren. Davon ist laut AMD jedoch abzuraten, weil diese Mainboards weder alle Stromsparfunktionen der AM2+-CPUs unterstützen noch sicher für die erhöhten Spannungsanforderungen ausgelegt sind. Im Zweifel sollte man vor so einem Upgrade auf jeden Fall beim Hersteller des Mainboards nachfragen.

Bestandteile der Dragon-Plattform
Bestandteile der Dragon-Plattform
Die als Nachfolger des glücklosen "Spider" für den Phenom II "Dragon" genannte Plattform besteht AMDs Spezifikationen zufolge auch aus aktuellen Bauteilen: Ein Chipsatz der 700er-Serie und eine Radeon-HD-4000 sollten es sein.

Dennoch sind die Tage des erst im November 2007 eingeführten Sockels AM2+ gezählt: AM3 mit Unterstützung für DDR3 steht vor der Tür. Durch die breite Verfügbarkeit von AM2+-Prozessoren ist jedoch damit zu rechnen, dass entsprechende Mainboards noch während des gesamten Jahres 2009 erhältlich sind.

Der Wechsel zu DDR3 ist für AMD unvermeidlich, da die unter extremem Preisverfall leidende DRAM-Industrie nicht noch jahrelang parallel DDR2 und DDR3 in großen Stückzahlen produzieren kann. Zwar ist DDR3 im Vergleich zu DDR2 immer noch mindestens doppelt so teuer, aber die absoluten Preise haben sich in den vergangenen Monaten auf ein Niveau bewegt, das den Speicher alleine nicht mehr zu einer teuren Komponente macht. Der Speichercontroller des Phenom II ist bereits für DDR3 vorbereitet, AMD muss nur noch das Chipgehäuse ändern.

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ATI Zocker 09. Mär 2009

ach ja und games die nen triple-quad-core haben sollten gibts genug: far cry 2, gta 4...

unterschichten|... 11. Jan 2009

Wie willst Du denn das beurteilen können? Du kennst doch die Hintergründe gar nicht. Wenn...

unterschichten|... 11. Jan 2009

Wobei der VW Passat wohl eher ne Bruchbude ist, qualitativ als auch von der Gestalt her...

Alleswisser 10. Jan 2009

Solange die Öltypen in AMD Geldströme reinpumpen sind die im Godlikemodus.

frank meier 09. Jan 2009

ja, doch irgendwann macht jeder mal pause. :) Ich habe mich über den Benchmark gefreut...


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