EU-Wettbewerbshüter ermitteln gegen Chiphersteller

Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Preisabsprache

Die EU-Kommission ermittelt gegen mehrere Chiphersteller wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die Wettbewerbsrichtlinien der Gemeinschaft. Europäische und nationale Ermittler durchsuchten deshalb die Geschäftsräume von mehreren Unternehmen, darunter auch die von Infineon.

Artikel veröffentlicht am ,

Zusammen mit Vertretern der nationalen Wettbewerbsbehörden durchsuchten EU-Ermittler die Geschäftsräume von mehreren Herstellern von Chips für Smartcards. Wie die Kommission heute mitteilte, fanden die Aktionen bereits am 21. Oktober 2008 statt. Mit solchen unangekündigten Durchsuchungen leitet die Wettbewerbsbehörde nach eigenen Angaben Ermittlungen gegen ein mutmaßliches Kartell ein.

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Die EU-Wettbewerbshüter glauben, dass die betreffenden Unternehmen gegen die europäischen Wettbewerbsregeln verstoßen haben. Sie sollen Preisabsprachen getroffen, Kunden aufgeteilt und Betriebsgeheimnisse ausgetauscht haben. Einen Termin, wann die Untersuchungen gegen die Chiphersteller abgeschlossen sein werden, nannte die EU-Kommission nicht.

Nach Informationen der Wirtschaftszeitung Financial Times Deutschland handelt es sich um Infineon, das französisch-italienische Unternehmen STMicroelectronics, NXP aus den Niederlanden sowie den japanischen Hersteller Renesas. Die Geschäftsräume von Infineon in München seien zwei Tage lang durchsucht worden.

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