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An der Müritz funkt es

Drahtloses Breitbandinternet über frühere Radiofrequenzen

An der mecklenburgischen Seenplatte startet ein Praxistest zur Breitbandinternetversorgung per Funk. Für die drahtlose Datenübertragung werden frühere Rundfunkfrequenzen genutzt, die durch die Digitalisierung frei werden. So sollen die Möglichkeiten der Versorgung ländlicher Regionen mit mobilen Breitbandanschlüssen ausgelotet werden.

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Das Projekt führen der Mobilfunkanbieter E-Plus und der Netzausrüster Ericsson in Kooperation mit der Landesregierung und der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern durch.

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Ein Jahr lang können 50 Haushalte und Betriebe im Umkreis von 20 Kilometern um die Sendestation Grabowhöfe bei Waren an der mecklenburgischen Seenplatte kostenlos den drahtlosen Breitbandinternetzugang testen. Geräte und SIM-Karten bekommen sie gestellt. Die Kosten für die Datenübertragung übernehmen die Projektpartner. Die Datenübertragung erfolgt über den Standard HSDPA mit bis zu 7,2 MBit pro Sekunde.

E-Plus hinkt bei dieser Übertragungstechnik allerdings noch hinterher. Der Netzbetreiber will erst dieses Jahr in einzelnen Regionen HSDPA anbieten. Der entsprechende Ausbau des Netzes sei ein "Investitionsdilemma", hatte E-Plus-Chef Thorsten Dirks im Herbst 2008 in einem Interview gesagt. Da die meisten Mobilfunknutzer keine schnelle Datenverbindung benötigten, liefen die Netzbetreiber Gefahr, ihre Kosten nicht wieder hereinzuholen.

Gesendet wird auf ehemaligen Radio- und Fernsehfrequenzen, die durch die Digitalisierung nicht mehr gebraucht werden. Das Spektrum liegt zwischen 790 und 862 MHz. Vorteil dieser Frequenzen sei, so E-Plus, die Reichweite, die höher ist als die der UMTS-Frequenzen. So sei es möglich, die ländlichen Gebiete mit vergleichsweise wenig Antennenstandorten abzudecken.

Durch die Umstellung auf die digitale Rundfunkübertragung werden etwa 90 Prozent der bisher verwendeten Frequenzbänder frei, was auch als digitale Dividende bezeichnet wird. Eine mögliche Nutzung ist die drahtlose Datenübertragung. Ein vergleichbares Projekt zur digitalen Dividende haben kürzlich T-Mobile und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) im Raum Wittstock/Dosse in Brandenburg gestartet.

Dort geht es unter anderem darum, Erkenntnisse über praktisch erzielbare Reichweiten zu gewinnen, über die Bandbreite in der Funkzelle und darüber, ob sich das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T) und das drahtlose Internet gegenseitig stören. Das Land Baden-Württemberg hat 2009 ebenfalls Tests zum Funkinternet über Rundfunkfrequenzen angekündigt.

Derzeit haben laut dem Deutschen Städte- und Gemeinde-Bund etwa drei Millionen Haushalte keine schnellen Internetzugänge. Das gilt vor allem für ländliche Regionen, wo es zu teuer ist, DSL-Anschlüsse zu legen oder die Infrastruktur für schnelles mobiles Internet aufzubauen. Diese Regionen sollen künftig über die digitale Dividende mit Breitbandinternet versorgt werden. "Internet im ländlichen Raum ist für das Flächenland Mecklenburg-Vorpommern von besonderer Bedeutung. Eine flächendeckende Breitbandversorgung in Mecklenburg-Vorpommern wäre ein wichtiger Standortfaktor, für Unternehmen und Bürger zugleich", begrüßte deshalb Stefan Rudolph, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus von Mecklenburg-Vorpommern, das Projekt.



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Nameless 01. Feb 2009

Du warst im ganzen Bundesland unterwegs?

autor 20. Jan 2009

Was für ein Schwachsinn! Ich versteh dieses ganze Gerede wegen Krebs nicht, seid ihr alle...

So Nie 08. Jan 2009

Es ist wohl eher viel Nichtwissen, weil er zuviel Computerblöd studiert und in seiner...

fiacyberz 07. Jan 2009

Du tust mir leid das du scheinbar nie das Glück hattest in einer solchen Umgebung zu...


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