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CES: Asus zeigt Tastatur-PC und Eee-PCs mit Touchscreen (U)

Neue Konzepte in der Eee-Serie

Auf einer Pressekonferenz zur "Consumer Electronics Show" (CES) in Las Vegas hat der Netbook-Pionier vor Start der Messe neue Geräte gezeigt. Am auffälligsten waren dabei das Netbook S121 mit Touchscreen und ein "Eee Keyboard". Darin steckt ein HD-fähiger PC mit drahtloser HDMI-Anbindung.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie bei Neuvorstellungen seiner Produkte üblich, stellte Asus-Chairman Jonney Shih die neuen Geräte persönlich vor und erklärte dabei nicht alle Details der Ausstattung. Feste Liefertermine gibt es laut US-Berichten ebenfalls nicht.

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Das Eee Keyboard
Das Eee Keyboard
Immerhin den September 2009 als Starttermin für das "Eee Keyboard" nennt das Blog von Stuff.tv. Mit diesem Namen bezeichnet Asus einen kompletten PC, der in einer schmalen Alutastatur untergebracht ist. Rechts neben den Tasten sitzt ein 5-Zoll-Display im Hochformat, das sowohl den Windows-Desktop als auch berührungsempfindliche Bedienelemente auf seinem Touchscreen darstellen kann.

Das Eee-Keyboard soll so nicht etwa als Fernsteuerung für einen Media-Center-PC dienen, sondern dessen Funktionen ganz übernehmen. Dazu hat Asus einen Ultrawideband-Sender (UWB) eingebaut, der dem Standard für Wireless HDMI entsprechen soll. Laut Stuff.tv soll der Prototyp rund anderthalb Stunden HD-Wiedergabe mit einer Akkuladung erreichen. Welche Hardware im Inneren steckt, verriet Shih nicht. Ob es sich also um die jüngst von Nvidia vorgestellte Ion-Plattform mit Atom-CPU und 9400M-Chipsatz handelt, ist noch unklar.

Etwas konkreter sind die Angaben zum Notebook S121 von Computerworld, der den bisherigen Rahmen von Netbooks endgültig sprengt: Das Gerät soll über 1.600 US-Dollar kosten. Der Hauptgrund ist eine SSD von 512 GByte, die Asus selbst entwickelt haben will. Der Rechner ist zudem einer von Asus' ersten Atom-Rechnern mit einem Touchscreen. Um dessen Funktionen richtig nutzen zu können, verließ sich Asus laut Computerworld bei der Vorführung auf eine Betaversion von Windows 7. Mit welchem Betriebssystem der für Mitte 2009 geplante Marktstart des S121 erfolgen soll, gab Asus nicht an.

Design-Studie eines Schulrechners
Design-Studie eines Schulrechners
Neben diesen für Asus neuen Konzepten zeigte das Unternehmen auch noch eine Weiterentwicklung der Sideshow-Displays in Notebooks, die mit dem Modell W5F bereits 2006 auf den Markt kamen - seitdem wurde es still um die Zweitdisplays in Mobilrechnern. Bei einer neuen Studie sitzt der Zusatzschirm als Touchscreen an der Stelle des Touchpads unter der Tastatur. Er kann - anders als bei den ersten Modellen - völlig unabhängig vom Notebook arbeiten. Einen Preis oder Termin für dieses Gerät nannte Asus noch nicht.

Nachtrag vom 7. Januar 2009, um 16:30 Uhr:
Inzwischen liegen die ersten Informationen und Bilder von Asus zur CES-Pressekonferenz vor. Das Touch-Notebook heißt demnach nicht "Eee PC S121", sondern schlicht "S121". Asus will es aufgrund des Preises nicht als Eee-PC vermarkten.

Asus Eee PC T91
Asus Eee PC T91
Darüber hinaus erscheint die auch "Netvertible" genannte T-Serie der Eee-PCs im Frühjahr 2009 in zwei Varianten. Das Modell T91 verfügt über ein 8,9-Zoll-Display, beim T101H ist der Bildschirm 10,2 Zoll groß. Beide Geräte sind wie Tablet-PCs im Convertible-Format ausgeführt: Das Display lässt sich um 180 Grad drehen und auf die Tastatur klappen.

Die Preise und genauen Ausstattungsvarianten stehen noch nicht fest, nach Angaben der Webseite Einfach Eee soll das kleinere Modell mit einem TV-Tuner und GPS in den USA um 500 US-Dollar kosten. Die Art des Tuners ist noch nicht bekannt - für den deutschen Markt würde sich hier DVB-T anbieten.

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NobodyIsPerfect 22. Jan 2009

Na, da wird dir aber die Grafik und Prozessor Power nicht reichen!

shoopy 21. Jan 2009

Haha, zu gut!

Hotohori 08. Jan 2009

Da wird man richtig nostalgisch. ;) Dann kann ja bald auch die jüngere Generation noch...

Hotohori 08. Jan 2009

Im Grunde wäre ja das nicht viel anders als der untere Bildschirm eines Nintendo DS. Für...

RTZZ 07. Jan 2009

Hmmm, erinnert mich irgentwie an meinen alten Amiga 500, ein bisschen moderner vielleicht...


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