Abo
  • IT-Karriere:

Intel will bei chinesischem Chiphersteller SMIC einsteigen

Verhandlungen über einen strategischen Anteil angelaufen

Der US-Konzern Intel verhandelt die Übernahme eines großen Anteils an dem chinesischen Auftragschiphersteller SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corp).

Artikel veröffentlicht am ,

Intel will offenbar die Weltwirtschaftskrise nutzen, um einen strategischen Anteil am bekanntesten chinesischen Chiphersteller SMIC aufzukaufen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Verhandlungskreisen, die nicht namentlich genannt werden wollten. "SMIC kommentiert keine Marktspekulationen", sagte Firmensprecherin Reiko Chang Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Schütz GmbH & Co. KGaA, Selters (Westerwald)
  2. etkon GmbH, Gräfelfing

Die Aktie von SMIC kletterte an der Börse in Hongkong um 10 Prozent auf 38 Hongkong-Cents, der stärkste Zuwachs seit dem 7. August 2008. Die Aktie des Auftragsherstellers hatte im vergangenen Jahr 60 Prozent ihres Wertes eingebüßt.

Eine Kooperation der beiden Konzerne könnte Intels im Bau befindliche 2,5 Milliarden US-Dollar teure Fabrik in der nordöstlich gelegenen chinesischen Hafenstadt Dalian einschließen, zitiert Reuters weiter. Der US-Konzern würde so auch seine Präsenz in China stärken.

SMIC hat seinen Hauptsitz in Schanghai und stellt Chips mit Strukturbreiten von 90 bis 350 Nanomenter her. Arbeitsspeicher wird unter anderem für Qimonda gefertigt. SMIC betreibt eine 300-mm- und drei 200-mm-Fabs in Schanghai, zwei 300-mm-Fabs in Peking und eine 200-mm-Fabrik in Tianjin. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 mit Hilfe von Staatsgeldern gegründet. Seit Februar 2004 ist die Firma an der Börse in New York notiert.

Im Oktober 2008 hatte SMIC angekündigt, der Umsatz werde im vierten Quartal gegenüber dem dritten um bis zu 29 Prozent fallen. Im November 2008 stimmte SMIC einer Finanzspritze durch Datang Telecom Technology zu. Datang übernahm Aktien im Wert von 171,8 Millionen US-Dollar oder 16,6 Prozent an der defizitären Firma.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 269,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

    •  /