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MacBook Pro 17 Zoll - Unibody und fest eingebauter Akku

Spezialakku soll für 8 Stunden Laufzeit sorgen und 5 Jahre halten. Mit dem neuen MacBook Pro mit 17 Zoll großem Display vervollständigt Apple die im Oktober 2008 aufgelegte Unibody-Serie. Wie beim 15-Zoll-Macbook-Pro und Teilen der MacBook-Serie wird das Gehäuse des neuen Gerätes aus einem einzigen Stück Aluminium gefertigt. Der Akku wurde indes fest eingebaut, anders als beim 15-Zoll-Modell.
/ Andreas Donath
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Nach Angaben des Herstellers handelt es sich dabei um das dünnste und mit 2,99 kg leichteste 17-Zoll-Notebook der Welt. Es ist 2,5 cm hoch. Im Inneren werkeln ein Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 2,66 GHz in der Standardkonfiguration und bis zu 8 GByte RAM. Je nach Ausstattung arbeitet das Gerät mit einer konventionellen Festplatte mit 320 GByte oder ein Solid State Drive mit 256 GByte Speicherplatz.

Das LED-Display des neuen MacBook Pro verfügt über eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und ein Kontrastverhältnis von 700:1 sowie Betrachtungswinkel von 140 Grad horizontal beziehungsweise 120 Grad vertikal. Apple zufolge bietet es einen gegenüber dem Vorgänger um 60 Prozent erweiterten Farbumfang. Anders als beim MacBook Pro mit 15 Zoll gibt es gegen 50 US-Dollar Aufpreis ein nichtspiegelndes Display.

Wie das neue Display funktioniert, hat Apple noch nicht verraten. Als bisher bester Notebookmonitor gilt das Display in der Serie Vaio-AW von Sony. Dort kommt eine Hintergrundbeleuchtung mit RGB-LEDs zum Einsatz, die für einen erweiterten Farbraum sorgt. Wie diese RGB-Backlights arbeiten, hatten mehrere Displayhersteller bereits auf der IFA 2007 demonstriert .

Ein externes Display wird über den Mini Display Port angeschlossen. Damit erhebt Apple den Anschluss zum Standard bei allen neuen mobilen Macs.

Neuigkeiten verspricht Apple beim Lithium-Polymer-Akku des 17''-Macbook Pro. Die Spezialentwicklung verwendet eine Überwachungselektronik, die das System über den Status jeder einzelnen Zelle informiert. Auf dieser Basis wird jede Zelle des Akkus laut Apple optimal geladen.

Der Akku soll dem Notebook abseits des Stromnetzes eine Laufzeit von bis zu acht Stunden bei eingeschaltetem WLAN bescheren und sich 1.000-mal wieder aufladen lassen. Durch die 1.000 Ladezyklen soll der Akku fünf statt der üblichen drei Jahre durchhalten, was Apple auch als Beitrag zum Umweltschutz versteht. Der Akku ist allerdings fest verbaut und kann wie beim Mac Book Air nicht vom Nutzer getauscht werden.

Die vollen acht Stunden sind nur mit der integrierten Grafiklösung Nvidia 9400M möglich. Sieben Stunden Akkulaufzeit sollen es bei voller Grafikleistung mit dem Nvidia-9600GT-Grafikchip und seinen 512 MByte Speicher werden.

Das MacBook Pro 17 Zoll misst 2,5 x 39,3 x 26,7 cm und wiegt 2,99 kg. Das Notebook wird in zwei Konfigurationen verkauft. Das Einsteigermodell ist mit einem Intel Core 2 Duo mit 2,66 GHz und 6 MByte großem L2-Cache ausgerüstet. Das Spitzenmodell arbeitet mit einem auf 2,93 GHz getakteten Intel Core 2 Duo.

Der DDR3-Arbeitsspeicher ist mit 1.066 MHz getaktet und in der Standardkonfiguration 4 GByte groß (zwei SO-DIMMs). Das Notebook kann mit bis zu 8 GByte aufgerüstet werden. Neben einer 320 GByte großen Festplatte mit 5.400 Umdrehungen ist auch ein Modell mit 7.200 U/min erhältlich. Optional wird eine SSD mit 128 oder 256 GByte Speicher angeboten.

Das Einsteigermodell mit 2,66 GHz wird in den USA für 2.799 US-Dollar verkauft und soll in rund einem Monat ausgeliefert werden. Der Aufpreis für den schnelleren Prozessor beträgt 300 US-Dollar. Den Speicherausbau auf 8 GByte lässt sich Apple mit 1.200 US-Dollar bezahlen und die SSD-Laufwerke kosten 500 beziehungsweise 900 US-Dollar Aufpreis.


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