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UIQ Technology meldet Insolvenz an

Rund 200 Angestellte verlieren ihren Arbeitsplatz

UIQ Technology hat bei einem schwedischen Gericht Insolvenz angemeldet. Damit ist das Ende der Symbian-Oberfläche besiegelt und die Suche nach einem Käufer des Unternehmens gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,

Im November 2008 wurden die Angestellten von UIQ Technology informiert, dass sie voraussichtlich in den kommenden sechs Monaten ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Die Firmenleitung bemühte sich zwar, einen Käufer für das Unternehmen zu finden, blieb aber erfolglos. Denn nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat das Softwareunternehmen im schwedischen Stockholm Insolvenz angemeldet.

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In Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Lage hätten neue Unternehmensmodelle keine Chance, erklärte der Chef von UIQ Technology, Johan Sandberg. Rund 200 Menschen sind von der nahenden Firmenauflösung betroffen.

Das Ende von UIQ kam auch durch die Ankündigung der Open-Source-Strategie für die Symbian-Plattform. Das Unternehmen Symbian wird dazu in eine Stiftung überführt. Ursprünglich war vorgesehen, dass die Bedienkonzepte S60 sowie UIQ beide Einzug in die Symbian-Stiftung halten werden. Aber seit Nokia das S60 kürzlich um Touchscreenfunktionen erweitert hat, verringert sich die Daseinsberechtigung von UIQ. Gleichwohl wird die UIQ-Plattform der Symbian-Stiftung zur Verfügung gestellt, so dass der Anreiz für einen Kauf von UIQ Technology gering ausgefallen ist.

In den zurückliegenden Monaten wurden kaum noch neue Symbian-Smartphones mit UIQ vorgestellt. Noch vor einiger Zeit setzte Sony Ericsson UIQ in den Topmodellen des Herstellers ein. Mit dem Xperia X1 entschied sich der Konzern für Windows Mobile von Microsoft und kehrte der Symbian-Plattform erst einmal den Rücken. Derzeit ist nicht bekannt, ob Sony Ericsson in Zukunft wieder Symbian-Smartphones bauen wird. Ein Symbian-Smartphone mit UIQ wird es aber in keinem Fall geben, gab das Unternehmen bekannt.



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Nokia und SE... 07. Jan 2009

Dein Ansatz ist gut und verständlich. Das mit dem freien Netzwerk hat OpenMoko mal eine...


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