Cisco beteiligt sich an Anbieter von Outlook-Suchtool

Xobni, ein Software-Start-up aus San Francisco, hat sich in einer neuen Finanzierungsrunde 7 Millionen US-Dollar gesichert. An den Einlagen haben sich neben Cisco Systems auch die bisherigen Geldgeber Khosla Ventures, First Round Capital, Baseline Ventures und Atomico beteiligt. "Wir fangen gerade erst richtig an" , sagte Firmenchef Jeff Bonforte. Die Software sei bislang 1,5 Million Mal heruntergeladen worden. 20 Prozent der Microsoft-Beschäftigten nutzten die Anwendung, so Bonforte. Partnerschaften mit LinkedIn, Facebook, Yahoo Mail und Skype seien geknüpft, um Outlookdaten besser in die verschiedenen Anwendungen einbinden zu können.
Xobni steht für "Inbox" (Posteingang) – rückwärts geschrieben. Xobni erleichtert das Suchen von E-Mails und das Auffinden von Informationen zum Absender. Das Add-on soll künftig für andere E-Mail-Programme kompatibel sein und Informationen aus Social-Networks und Messengern integrieren. Einem Medienbericht zufolge(öffnet im neuen Fenster) soll Microsoft bereits 20 Millionen Dollar für Xobni geboten haben. Firmengründer Bill Gates nannte(öffnet im neuen Fenster) Xobni im Februar 2008 auf der Office Developers Conference in San Jose (Kalifornien) "die nächste Generation des Social Networking" .
Die Möglichkeiten aus der Zusammenarbeit mit Cisco seien enorm, so Bonforte. Im September hatte Cisco Jabber, einen Anbieter von Instant-Messaging-Software für Unternehmen, gekauft. Im August folgte PostPath, ein Hersteller webbasierter E-Mail- und Kalendersoftware für 215 Millionen US-Dollar.
Sandhya Venkatachalam, Director für Corporate Development bei Cisco, kündigte an, mit der Investition solle die Partnerschaft zwischen Cisco und Xobni ausgebaut werden. In den kommenden Monaten würden Xobni-Anwender auf Cisco-Produkte wie das Web- und Video-Conferencing-Tool WebEx zugreifen können.



