Abo
  • IT-Karriere:

Openmoko zieht Bilanz

Keine neuen Details zum neuen Linux-Handy

Openmoko-Chef Sean Moss-Pultz hat Fragen aus der Entwicklergemeinde beantwortet und dabei eine Bilanz des vergangenen Jahres gezogen. Das von Openmoko angebotene Linux-Smartphone Neo 1973 sei gerade so oft verkauft worden, dass das Unternehmen überleben könne.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Von einem Projekt zu einer Tochterfirma von FIC hat sich Openmoko seit der Gründung weiterentwickelt. Auf der Projekt-Mailingliste beantwortete Openmoko-Chef Sean Moss-Pultz nun Fragen der Entwickler. Im vergangenen Jahr habe man das erste Produkt vorgestellt, das über Händler vertrieben wurde - den Neo Freerunner. Zuvor hatte es das Entwicklertelefon Neo 1973 gegeben. Seit dem Verkaufsstart des Freerunners im Sommer 2008 haben sich rund 10.000 Geräte verkauft, so Moss-Pultz. Dies reiche gerade, damit Openmoko überleben könne.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. BWI GmbH, Meckenheim

Moss-Pultz bezeichnet die Ausgangslage für 2009 dennoch als gut. Man dürfe Openmoko nicht mit Apple und dem iPhone vergleichen. Apple sei schließlich schon 30 Jahre im Geschäft, Openmoko gerade zwei Jahre.

Der Freerunner bietet beispielsweise WLAN, aber kein UMTS. Ob das geplante kommende Modell GTA03 UMTS unterstützen wird und wann mit dem Gerät zu rechnen ist, wollte der Openmoko-Chef nicht verraten. Vielmehr schreibt Moss-Pultz, dass der Freerunner noch als offenes Gerät verkauft wurde. Offenheit als Argument habe 2008 noch funktioniert, da es keine Konkurrenz gegeben habe. Doch heute würden Kunden, angesprochen auf offene Mobiltelefone, das iPhone oder T-Mobiles G1 nennen. Niemand bezweifle mehr, dass Offenheit für den Mobilfunksektor wichtig sei. Die Vorstellung von Offenheit sei jedoch eine andere, als Openmoko sie biete. Die Definition ändere sich und somit müsse auch Openmoko sich ändern, um Produkte von Weltklasse anzubieten, die den Markt beeinflussen können. Mit Worten alleine lasse sich dies nicht mehr erreichen, schreibt Moss-Pultz.

Googles freie Smartphone-Plattform Android sieht Moss-Pultz trotzdem nicht als Konkurrenz. Software sei schließlich nur ein kleiner Teil eines Mobiltelefons. Die Openmoko-Entwicklungsziele für die kommenden sechs Monate seien klar definiert, schreibt Moss-Pultz, geht aber nicht weiter darauf ein. Das geplante Mesh-Netzwerk, mit dem sich die Telefone untereinander vernetzen und somit teilweise das GSM-Netz umgehen können, sei vorerst eingestellt. Die Idee habe sich nicht umsetzen lassen. Durch den teilweisen Verzicht auf das Netz der Mobilfunkbetreiber sollte das Smartphone komplett "befreit" werden. Eines Tages wolle das Projekt die Arbeit daran wieder aufnehmen, bis dahin werde sich Openmoko auf seine Kernprodukte konzentrieren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kingston A400 1.92 TB für 159,90€ + Versand statt ca. 176€ im Vergleich)
  2. (u. a. Logitech MX Master Gaming-Maus für 47,99€, Gaming-Tastaturen ab 39,00€, Lautsprecher ab...
  3. (aktuell u. a. AKRacing Masster Premium Gaming-Stuhl für 269,00€, QPAD OH-91 Headset für 49...
  4. 99€

jucs 09. Jan 2009

püh, ich musste meine bezahlen :-D

theGimp 09. Jan 2009

meinst du nicht, dass deine unterstellung etwas zu harsch ist? Du solltest dir vielleicht...

detru 07. Jan 2009

das find ich zwar klasse, allerdings weiß ich nicht was das mit unserer Diskussion zu...

johnny_die_flamme 07. Jan 2009

ein knaller. einfach nur einen überheblichen knebelvertrag abschliessen, und schon...

internet tablet 06. Jan 2009

Ich finde es schön, dass die deutsche Sprache solche Feinheiten erlaubt. Schade nur...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Pro X - Hands on

Schon beim ersten Ausprobieren wird klar: Das Surface Pro X ist ein sehr gutes Beispiel für ARM-Geräte mit Windows 10. Viele Funktionen wirken durchdacht - die Preisvorstellung gehört nicht dazu.

Microsoft Surface Pro X - Hands on Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order: Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten
Star Wars Jedi Fallen Order
Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Ein Roboter mit Schublade im Kopf, das Lichtschwert als Multifunktionswerkzeug und ein sehr spezielles System zum Wiederbeleben: Golem.de stellt zehn ungewöhnliche Elemente von Star Wars Jedi Fallen Order vor.


    Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
    Atari Portfolio im Retrotest
    Endlich können wir unterwegs arbeiten!

    Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

    Samsung CRG9 im Test: Das Raumschiffcockpit für den Schreibtisch
    Samsung CRG9 im Test
    Das Raumschiffcockpit für den Schreibtisch

    Keine Frage: An das Curved Panel und das 32:9-Format des Samsung CRG9 müssen wir uns erst gewöhnen. Dann aber wollen wir es fast nicht mehr hergeben. Dank der hohen Bildfrequenz und guten Auflösung vermittelt der Monitor ein immersives Gaming-Erlebnis - als wären wir mittendrin.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Speichertechnik Samsung will als Erster HBM2 in 12 Ebenen und 24 GByte bauen
    2. Samsung Fehler am Display des Galaxy Fold aufgetreten
    3. Samsung Displaywechsel beim Galaxy Fold einmalig vergünstigt möglich

      •  /