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DivX 7 für Windows ist da

Mac- und Linux-Versionen des neuen Videocodecs fehlen noch. Die Windows-Version der neuen Videokompressionssoftware DivX steht zum Download bereit. Mit H.264 und AAC will das DivX-Team neue Maßstäbe setzen und vor allem im High-Definition-Bereich wieder konkurrenzfähig werden.
/ Christian Klaß
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Wie bei den Vorgängerversionen, gibt es auch bei DivX 7 für Windows(öffnet im neuen Fenster) ein kostenloses und ein kostenpflichtiges Softwarepaket. In beiden enthalten sind Videocodec, DivX Player und der Web Player für die Integration in Webseiten. DivX-7-Dateien können mit Hilfe des Codecs wie bei früheren DivX-Versionen auch in anderer Wiedergabesoftware abgespielt werden.

Allerdings kann nur DivX Pro 7(öffnet im neuen Fenster) für 19,99 US-Dollar (15,99 Euro) neben DivX-6-Dateien (MPEG-4 ASP) auch H.264-Videos (MPEG-4 AVC) mit AAC-Raumklang erzeugen, dazu liegt auch eine neue Version des DivX Converter bei. Ein vergünstigtes Upgrade für Besitzer von DivX 6 Pro(öffnet im neuen Fenster) ist laut Herstellerwebsite in Vorbereitung. Für einen Aufpreis von 9,99 US-Dollar (7,99 Euro) kann der Ton mittels DFX Audio Enhancer Plug-in noch aufgepeppt werden.

Wer sich das kostenlose DivX 7 herunterlädt, kann jedoch Pro-Codec und DivX Converter für 15 Tage ausprobieren und bei Interesse freischalten lassen. Die erzeugten DivX-Plus-HD-Dateien mit H.264-Video und AAC-Raumklang können bisher jedoch nur am PC wiedergegeben werden, Unterhaltungselektronik mit dem zu DivX 7 zählenden DivX-Plus-Zertifikat wird DivX zufolge erst im Laufe des Jahres 2009 auf den Markt kommen.

Ob DivX 7 oder DivX Pro 7: Neben den DivX-7-Dateien werden laut DivX auch alle mit früheren DivX-Versionen kodierten Dateien und mit anderen Codecs erstellte H.264-Videos wiedergegeben, sofern sie in einem Matroska-Container (.MKV) vorliegen. DivX 7 bringt Videodaten, Tonspuren, Untertitel, Kapitel- und Menüstrukturen in einem modifizierten Matroska-Container unter.

Das DivX-Team verspricht für DivX 7 für Windows eine ruckelfreie Wiedergabe von H.264-Videos bei niedrigerer CPU-Last als bei vergleichbarer Software. Bei hochauflösendem Video führt allerdings auch bei DivX 7 kein Weg an einem Prozessor mit zwei oder mehr Kernen(öffnet im neuen Fenster) vorbei, wenn es um eine ruckelfreie Wiedergabe ohne voll ausgelastetes System geht. Einige DivX-7-Beispielvideos(öffnet im neuen Fenster) zeigen bereits, was der H.264/AAC-Codec zu leisten vermag.

Während DivX 7 für Windows nun erschienen ist und zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereitsteht, müssen sich Linux- und Mac-Nutzer noch gedulden. Konkrete Ankündigungen gab es noch nicht.


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