Auf dem Weg zum hochauflösenden 3D-Heimkino mit Blu-ray
3D soll nicht nur die darbende Kinolandschaft neu beleben, sondern auch im Heimkino für mehr Effekte sorgen. Noch ist der Durchbruch aber nicht gelungen, was an noch teurer, aber auf Messen bereits eindrucksvoll präsentierter Technik liegt. Vor allem aber fehlt ein technischer Standard für 3D-Filme im Heimkino. Das hofft Panasonic mit Hilfe der Blu-ray-Disc und neuen Spezifikationen zu ändern.
Auf der Blu-ray-Disc wird der Film so abgelegt, dass er für jedes Auge wechselweise ein anderes Bild anzeigt. Spezielle Stereoskopie-Brillen und Flachbildschirme oder Projektoren mit 120-Hz-Bildwiederholrate sollen dann für ein stabiles dreidimensionales Bild beim Zuschauer sorgen. Die für die Filmspeicherung benötigte Datenmenge steigt dabei allerdings deutlich an, so dass auch eine 50-GByte-Blu-ray in Kombination mit verschiedenen Tonformaten schnell an ihre Grenzen stoßen könnte.
Panasonic selbst will bereits 2010 kompatible Blu-ray-Player und Fernseher anbieten, heißt es in dem Nikkei-Bericht(öffnet im neuen Fenster) . Der Hersteller versuche zudem, Hollywood-Studios und andere Unterhaltungselektronikhersteller zum Mitmachen zu bewegen. Deswegen plane Panasonic, ab Februar 2009 in einem eigenen Studio in Hollywood testweise Blu-ray-Software für 3D-Filme nach dem möglichen neuen Standard zu produzieren.