Google Android als Netbook-Betriebssystem

Bisher nur Tests von Entwicklern, ein reguläres Netbook-Android fehlt noch

Einige Entwickler haben Googles Android-Plattform innerhalb von vier Stunden auf einem Netbook zum Laufen gebracht. Sie gehen davon aus, dass sich ein Android-Netbook in kurzer Zeit auf den Markt bringen lässt und Google auf mehr als nur den Handymarkt abzielt.

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Gerüchte über Android-Netbooks gab es bereits vereinzelt, zudem hatte auch Google-Entwickler Dima Zavin vor ein paar Tagen erwähnt, dass er Android auf Asus' Eee-PC 701 zum Laufen gebracht hat. Das hat auch die Entwickler des Start-ups Mobile-facts angespornt, eigene Experimente zu machen. Android-Handys wie das G1 basieren auf ARM-CPUs, aufgrund des Linux-Kerns von Android sind Experimente mit anderen von Linux unterstützten CPUs und weiteren Hardwarekomponenten jedoch möglich.

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Der als Open Source frei verfügbare Android-Quellcode wurde dabei modifiziert und für einen Asus-Eee-PC 1000H kompiliert. Innerhalb von vier Stunden soll Android dabei mit fast allen Hardwarekomponenten funktioniert haben, inklusive Grafik, Sound und WLAN für Internetzugriff. Mit etwas weiterer Arbeit haben die Entwickler noch Androids normalen Webkit-Browser und den Audioplayer zum Laufen gebracht. An das im Vergleich zum Google-Handy G1 fünfmal größere Display hat sich Androids Oberfläche selbst angepasst.

Zwar läuft Android auf x86-CPUs und könnte in Verbindung mit einer eigenen Version von Googles Browser Chrome eine interessante und vor allem schlanke Plattform für Netbooks werden. Allerdings gibt es bis dato kein OpenOffice.org für Android, so dass der Nutzen noch begrenzt wäre.

Bis auf weiteres werden deshalb verschiedene andere Linux-Distributionen und Windows XP Home die auf Netbooks üblichen Betriebssysteme bleiben. Windows XP stößt mit aufwendigeren Anwendungen allerdings schnell an die Grenzen der beim Speicher und der CPU-Leistung noch begrenzten Netbooks.

Da sich das Android-Projekt weiterentwickelt, gehen die Mobile-facts-Entwickler in ihrem Artikel auf Venturebeat.com davon aus, dass sich ein kommerzielles Android-Netbook in nur drei Monaten realisieren und in neun Monaten auf den Markt bringen lassen könnte.

Allerdings hänge das auch davon ab, ob und wann sich Googles Partner in der Open Handset Alliance (OHA) und andere an Android beteiligte Entwickler dafür entscheiden, die Plattform für verschiedene Geräte und Märkte anzupassen. In der OHA ist auch Intel vertreten, dessen Atom- und Celeron-CPUs in den meisten Netbooks stecken. Dass Android auch auf anderen Geräten als auf Handys laufen soll, zeigen die Nutzungsbestimmungen im Quellcode - eine für Handys und eine für Mobile Internet Devices, kurz MID.

Die Android-Weiterentwicklung ist jedoch nach Einschätzung des Mobile-facts-Teams nicht schnell genug. Zu wenige Entwickler arbeiteten an für Netbooks interessanten Anwendungen, als dass bis Ende 2009 entsprechende Android-Geräte zu erwarten wären. 2010 könnte es jedoch so weit sein, so die Prognose.

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Alptraum 06. Mär 2009

Nein, das ist Shuttleworth. Wie viele verbinden denn heute schon Ubuntu mit Linux?

humppa 04. Jan 2009

Ich habe bisher auch ehrlich gesagt nur Frauen mit Netbooks gesehen, ich glaube das ist...

Zeitzer 04. Jan 2009

Heißt die Firma nicht Zetti? Die war einmal fast tot.

OOo 03. Jan 2009

Nein, es ist kein Unix-Derivat in klassischen Sinne. Es gibt weder ein X Server noch...

rtzjrtj 03. Jan 2009

Java läuft auch auf meinem Samsung mit Symbian S60 v3! Da brauch ich kein Android-Zeugs...


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