Abo
  • Services:

Haftstrafen für Softwarefälscher in China

Chinesisches Gericht verurteilt Anführer eines großen Softwarefälscherrings

Ein Gericht in der südchinesischen Stadt Shenzhen hat die Anführer eines Softwarefälscherrings zu zum Teil mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Angeklagten müssen zwischen anderthalb und sechseinhalb Jahre hinter Gitter. Bei der Gruppe soll es sich um den größten bisher gesprengten Fälscherring handeln.

Artikel veröffentlicht am ,

Die aus der südchinesischen Provinz Guangdong stammenden Täter hatten gefälschte Versionen von 19 Microsoft-Programmen in mehreren Sprachen hergestellt. Der Wert belief sich nach Angaben von Microsoft auf 2 Milliarden US-Dollar. Die Fälschungen waren in 36 Ländern auf fünf Kontinenten sichergestellt worden. Die Haftstrafen seien laut Microsoft die höchsten, die ein chinesisches Gericht für die Fälschung von Software verhängt hat.

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Die chinesischen Behörden hatten die Fälscher im Juli 2007 verhaftet. An den Ermittlungen war neben der chinesischen Polizei auch das FBI beteiligt gewesen. Microsoft hatte den Ermittlern Informationen zur Verfügung gestellt, die das Unternehmen von seinen Kunden bekommen hatte.

Der Softwarehersteller aus Redmond begrüßte das Urteil. China ist ein kritischer Markt für Microsoft. Obwohl Microsofts Software auch dort die Computer beherrscht, verdient das Unternehmen auf dem zweitgrößten Computermarkt der Welt nur wenig Geld. Grund ist, dass vor allem private Nutzer in China sehr viel illegal kopierte Software einsetzen. Im Herbst 2008 hatte Microsoft in China mit einer Kampagne gegen die unrechtmäßige Nutzung von Software viel Unmut erregt: Auf Computern mit nicht lizenzierter oder gefälschter Software wurde der Bildschirmhintergrund schwarz und es erschien ein Pop-up, das vor dem Gebrauch solcher Software warnte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 6,37€
  4. 31,99€

tonydanza 03. Jan 2009

Ok, du hast Recht. Nicht.


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    •  /